31.10.2017

Campaigning Summit

Immer mehr Frauen auf dem Podium

Es geht um «Campaigning for Leadership». Frauen können und sollten eben nicht nur über spezielle Frauenthemen reden, sagen die Organisatoren.
Campaigning Summit: Immer mehr Frauen auf dem Podium

Der Campaigning Summit Switzerland gibt die Partnerschaft mit dem Female Founder Summit bekannt. Beide Events setzen auf Frauenpower und wollen mehr auf Referentinnen auf der Rednerbühne, wie es in einer Mitteilung heisst.

Bislang stehen mit Honey Thaljieh und Vanessa Weber zwei Referentinnen fest, weitere sollen laut den Veranstaltern folgen.

Der Wunsch nach mehr weiblichen Referentinnen stamme aus der Community des Summits selbst: «Wir nehmen das Feedback der Community sehr ernst. Was gewünscht wird, versuchen wir umzusetzen; uns dabei jedes Jahr zu verbessern und etwas Neues zu bieten. Unter den Referenten und Referentinnen ist der Männeranteil generell einfach höher. Als wir beschlossen haben, die Verteilung zu ändern, dachten wir, wenn, dann richtig: nicht mehr Frauen, sondern nur Frauen.», so Peter Metzinger, Veranstalter des Campaigning Summit Switzerland.

In Abgrenzung zu manchen anderen Events, die sich der Förderung von Frauen angenommen haben, gehe es beim Campaigning Summit Switzerland und dem Female Founder Summit nicht um «typischen Frauenthemen», wie etwa die Debatte um die Frauen-Quote oder Work-Life-Balance.
«Wenn man ein Statement setzen möchte, dann damit, dass man eben keinen Unterschied macht – zwischen Mann und Frau – auch nicht was die Themen und Inhalte betrifft. Frauen können und sollten eben nicht nur über spezielle Frauenthemen reden müssen», so Kira Hussinger, Wirtschaftssoziologin und Projektleiterin des Campaigning Summit Switzerland, über die Auswahl der Referentinnen und ihre Themen.

Die sechste Ausgabe zum Thema «Campaigning for Leadership» findet am 16. März 2018 im Papiersaal Zürich statt. (pd/eh)



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