14.11.2017

Service public

Pietro Supino fordert Geld für Medienkompetenz

Verlegerpräsident Pietro Supino bringt eine neue Idee auf den Tisch. Der Staat soll 100 Millionen Franken in Lehrerbildungs- und Forschungsprojekte investieren.
Service public: Pietro Supino fordert Geld für Medienkompetenz
Pietro Supino ist Verwaltungsratspräsident von Tamedia und Präsident des Verbandes Schweizer Medien. Am Dienstag lud der Verband in Bern zur Service-public-Konferenz. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)
von Edith Hollenstein

Zum Abschluss seiner Rede in Bern, anlässlich der vom Verband Schweizer Medien organisierten Service-Public-Konferenz (persoenlich.com berichtete), postulierte Verbandspräsident Pietro Supino eine neue Forderung. Mit Blick auf das neue Mediengesetz wies er darauf hin, dass eine Liberalisierung der SRG mit gleichzeitiger Regulierung der Privaten ungünstig wäre. «Das wäre schlecht für die Unabhängigkeit der Medien und die Medienvielfalt. Es wäre besser, wenn die Politik gute Voraussetzungen schafft für die Branche», so Supino.

Seiner Ansicht nach sollte in Aus- und Weiterbildung investiert werden, in technisches Wissen und Medienkompetenz. Dazu könnte der Staat in entsprechende Projekte investieren. Supino skizzierte den Rahmen, den er sich dazu vorstellt: «100 Millionen Franken vom Staat in (Lehrer-)Bildungs- und Forschungsprojekte, das sollten wir uns vornehmen. Diese Investitionen könnten die Medienlandschaft Schweiz langfristig stärken».



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