10.08.2015

Adobe

Ad Blocking lässt Werbeeinnahmen einbrechen

Eine Studie spricht von 21,8 Milliarden Dollar weltweit allein 2015. Die Zahl soll sich 2016 verdoppeln.
Adobe: Ad Blocking lässt Werbeeinnahmen einbrechen

Durch den Einsatz von Ad Blocking breche Publishern und Advertisern dramatisch die Werbe-Pfründe weg: In 2015 gehen laut der weltweiten Untersuchung "The Cost of Ad Blocking" von Adobe und PageFair 21,8 Milliarden US-Dollar an Werbeeinnahmen verloren.

Für das nächste Jahr malt die Studie ein noch düstereres Bild: So sollen die durch den Einsatz von Ad Blockern weltweit generierten Verluste an Werbeeinnahmen auf 41,4 Milliarden US-Dollar steigen.

Die Prognose für 2016 wird unter anderem auf die Zunahme von Mobile Ad Blocking zurückgeführt: Aktuell liegt der Anteil von Ad Block Traffic mobiler Geräte bei nur 1,6 Prozent. Das neue iOS 9 mit integrierten Ad Blocking-Funktionen, das im Herbst veröffentlicht wird, könnte sich laut der Studie als Game Changer im Bereich Mobile Ad Blocking erweisen.

Weitere zentrale Ergebnisse der Untersuchung von Adobe und PageFair:

  • Weltweit steigt die Zahl der Ad Blocking-Nutzer innerhalb eines Jahres von Q2 2014 bis Q2 2015 um 41 Prozent auf 198 Millionen Monthly Active Users (MAUs)
  • In Europa wächst die Zahl der Monthly Active Users von Ad Blocking um 35 Prozent auf 77 Millionen Nutzer
  • Weltweiter Anstieg von Ad Blocking je Browser innerhalb eines Jahres: Chrome 126 Millionen Monthly Active Users (+ 51 Prozent), Firefox 48 Millionen (+ 17 Prozent) und Safari 9 Millionen MAUs (+ 71 Prozent) 

Für die Untersuchung haben Adobe und PageFair drei Jahre lang über eine Milliarde monatlich geblockte Werbe-Anzeigen auf über 3’000 Kundenwebseiten untersucht. (pd)

Bild: Keystone

 

 

 

 


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