28.05.2021

Hass im Netz

Deutschland stärkt die Rechte der Nutzer

Die Bekämpfung von Hass im Internet wird durch eine Änderung des sogenannten Facebook-Gesetzes erleichtert.

Im Kampf gegen strafbare Hetze im Netz werden in Deutschland die Rechte der Nutzer gestärkt. Der Bundesrat gab am Freitag grünes Licht für die bereits im Bundestag beschlossene Änderung des umstrittenen Netzwerkdurchsetzungsgesetzes. Sie soll die Bekämpfung von Hass im Internet und den sozialen Medien erleichtern.

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz wird umgangssprachlich auch Facebook-Gesetz genannt, gilt aber für alle Betreiber sozialer Netzwerke. Aussen vor sind E-Mail- und Messenger-Dienste, berufliche Netzwerke, Fachportale, Onlinespiele und Verkaufsplattformen. Es verpflichtet die Plattformen zu einem härteren Vorgehen gegen Hass, Hetze und Terror-Propaganda.

Unter anderem werden nun die Meldewege für Beschwerden vereinfacht. Nutzer, die Opfer von Hass in den Plattformen werden, haben einen Auskunftsanspruch. Im Falle einer Löschung können Nutzer auf Nachfrage zudem eine individuelle Begründung für die Entscheidung über gelöschte Inhalte einfordern. (sda/dpa/cbe)



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Kommentare

  • Erich Ed. Müller, 31.05.2021 07:26 Uhr
    Warum macht man das nicht auch in der Schweiz?
Kommentarfunktion wurde geschlossen

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