29.06.2021

Studio Docmine

Fünf interaktive Geschichten erzählt

Mit einer Web-Documentary und einer «Sternstunde Philosophie» widmet sich die Koproduktion «Nuclear Games» von SRF und Studio Docmine dem Gefahrenpotenzial der Kernspaltung.

Mit einem eigenentwickelten Web-Format, einer Mischung von illustrierten und dokumentarischen Elementen, präsentieren Docmine und die Redaktion Sternstunde fünf Geschichten von fünf Kontinenten aus acht Jahrzehnten Nukleartechnologie. Laut einer Mitteilung beruhen sie auf wahren Begebenheiten und wurden von einem interdisziplinären Team von Autoren, Illustratoren, Designerinnen, Programmierern und Produzentinnen für eine innovative Web-Documentary aufbereitet. Ergänzt werden die Geschichten durch vielfältiges Hintergrundmaterial wie dokumentarische Clips, interaktive Grafiken und vertiefende Texte. Insgesamt bietet die kostenlose Web-Documentary rund vier Stunden Inhalte, um sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

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Lanciert wurde die Web-Documentary «Nuclear Games» im Rahmen der «Sternstunde Philosophie». Moderator Yves Bossart nutzte die illustrierten Geschichten aus der Web-Documentary, um sich mit der Ethikern Anna Deplazes und dem Strategie-Experten Oliver Thränert über Risiken und Chancen der Kernenergie zu unterhalten. Parallel dazu wurden die Web-Documentary nuclear-games.net sowie Hintergrundberichte in der SRF News App veröffentlicht.

Transmediale Erzählwelt

Zu Beginn der Olympischen Spiele in Tokio Ende Juli geht auch die englische Fassung online und für den Herbst sollen die einzelnen Inhaltselemente auch in einer langen Filmfassung dem Publikum zugänglich gemacht werden. «Unser Ziel ist es, die Möglichkeiten einer transmedialen Erzählwelt voll auszuschöpfen und jede Bühne mit den entsprechend aufbereiteten Inhalten zu bespielen», erklärt der kreative Leiter, Patrick M. Müller von Docmine Productions AG, in der Mitteilung.

        

Kreative Leitung und Produzent: Patrick M. Müller; Autoren: Daniel von Aarburg, Michael Fischer, Patrick M. Müller; Animierte Mangas: Berkant Dumlu, Jörn Peper; Art Director: Regina Dziallas; Sounddesign und Interactive Design: Studio Feix, Berlin; Sounddesign Clips: Tobias Herzog; Programmierung: Guido Koch, Manuel Lang, Ilya Savchenko, Philipp Bornhauser, Simon Heinzle, Evgenyia Tokareva; Interaktive Grafiken: Lisa Stanzel, Gabriela Gehrer; Schnitt: Remo Koch; Intro-Konzeption: Heikko Böhm; Produktionsleitung: Moira Rehsche; Vermarktung: Karim Zekri. (pd/eh)

           



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