08.11.2018

UPC

Im dritten Quartal weiter TV-Kunden verloren

Die Kabelnetzbetreiberin hat erneut 20'000 weniger TV-Abos. Swisscom und Sunrise hingegen legten zu.
UPC: Im dritten Quartal weiter TV-Kunden verloren
UPC hat bei den TV-Abos auch im dritten Quartal Kunden verloren. (Bild: zVg.)

Die Kabelnetzbetreiberin UPC zeigt im Geschäftsjahr 2018 nach neun Monaten bisher eine uneinheitliche Entwicklung. Während der Umsatz mit Privatkunden um 3,2 Prozent geschrumpft ist, legte der Geschäftskundenbereich umsatzseitig 9,2 Prozent zu.

Im dritten Quartal verlor UPC weniger TV-Kunden als in den beiden Vorquartalen. Waren es im ersten und zweiten Quartal noch 30'000 beziehungsweise 36'000 weniger TV-Abos, so reduzierte sich das Minus im dritten Quartal auf 20'000, wie die Tochter des britischen Kabelnetzgiganten Liberty Global am Donnerstag in einem Communiqué mitteilte.

Sunrise mit mehr Schub unterwegs als Konkurrenten

Sunrise hat in den ersten neun Monaten zwar etwas mehr umgesetzt, aber weniger verdient. Der Umsatz stieg um 3,4 Prozent auf 1,39 Milliarden Franken. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) schrumpfte indes leicht um 1,2 Prozent auf 448 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb noch ein Reingewinn von 72 Millionen Franken, wie Sunrise am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab. Im Vorjahr hatten noch 481 Millionen Franken in der Kasse geklingelt.

In den ersten neun Monaten des Jahres hat sich der «blaue Riese» im TV-Geschäft an der Spitze gehalten. Die Swisscom gewann mit 43'000 fast doppelt so viele zusätzliche Kunden wie Sunrise (+22'000). (sda/awp/cbe)

 



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