16.01.2013

MySpace

Justin Timberlake startet umgemodeltes Netzwerk

Hat optisch nichts mit alter Version gemeinsam.

Seit dem 15. Januar 2013 ist die neue Version von MySpace für alle nutzbar. Optisch hat das soziale Netzwerk mit dem alten MySpace nichts mehr gemeinsam. Geblieben ist die Fokussierung auf Musik. Da passt es, dass Mitinhaber Justin Timberlake den Neustart nutzt, um die erste Single seines neuen Albums zu bewerben.

Beim neuen MySpace gibt es keine Freundschaften und keine "Gefällt mir"-Bekundungen, stattdessen verbinden sich die Nutzer mit anderen Personen oder Künstlern und sogar einzelnen Alben, Songs und Fotos ("Connection" genannt). Diese Connections befüllen einem Stream, in dem man alle Aktionen und Neuigkeiten der verbundenen Nutzer sehen.

Auf den jeweiligen Profilseite ist natürlich auch ein Stream vorhanden. In Sachen Datenschutz bietet MySpace weniger Optionen als Google+ oder Facebook. Die Profilseite bietet nur die Optionen privat oder öffentlich. Weitere Privatsphäre-Einstellungen sind nicht möglich.

Noch ungewohnt, aber eigentlich eine angenehme Abwechslung: der Seitenaufbau. Statt wie üblich von oben nach unten zu scrollen, zeigt das neue MySpace den Stream und Seiten mit Suchergebnissen oder Listen von links nach rechts an. Wählt man Bild, Album, Song oder Künstler einzeln aus, zeigt MySpace weitere verbundene Nutzer sowie ähnliche Dateien oder Personen und Kommentare an.

Viel Wert legt MySpace darauf, dass die Nutzer neue Künstler und Songs entdecken. Hierzu bietet das Netzwerk extra das Discover-Feld an. Dort werden nicht nur angesagte Musiker und deren Titel vorgestellt, sondern auch zum bisher geäusserten Musikgeschmack passenden Ergebnisse. (welt.de)


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