13.09.2022

Rent a PR

Medienkonferenzen im Metaverse

Die Agentur geht eine Kooperation mit Zreality ein, um Medienkonferenzen im Metaverse anzubieten.

Der Zugang zum Metaverse ist aufwändig und kostenintensiv, entsprechend sind bisher fast nur Grossunternehmen vertreten. Die in Zürich und Verbier ansässige PR-Agentur Rent a PR, die laut eigenen Angaben bereits seit fünf Jahren Public-Relations- und Kommunikationsberatung «auf Abruf» anbietet und seit 2019 Zahlungen in Bitcoins akzeptiert, setzt mit der Kooperation und Medienkonferenzen im Metaverse gemäss Mitteilung einen «weiteren Meilenstein».

Das neue Angebot umfasse sämtliche Vorgänge, die Unternehmen nutzen würden, um mit ihren verschiedenen Stakeholdern in Kontakt zu treten. Ob Medienkonferenzen, Generalversammlungen oder Produktvorstellungen: Was bisher vor Ort erfolgt sei, sei ab sofort auch im Metaverse möglich. «Ich freue mich sehr, dass wir Zreality als Kooperationspartner gewinnen konnten. Zudem freue ich mich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem professionellen, international tätigen Team», lässt sich Brigitte Kaps, CEO & Gründerin von Rent a PR, in der Mitteilung zitieren

Technologiepartner Zreality ist deutsches Unternehmen, das sich auf Events, Kommunikation und Zusammenarbeit im virtuellen Raum spezialisiert hat. «Das Metaverse ist nicht nur ein Trend, sondern wird bereits seit geraumer Zeit produktiv von Unternehmen in Form von Virtual- und Augmented-Reality-Lösungen für viele Anwendungsbereiche wie Vertrieb oder Schulungen genutzt. Medienkonferenzen sind nun eine weitere spannende Möglichkeit für Unternehmen, mit dem Markt in Kontakt zu treten», wird Michael Neidhöfer, CEO & Co-Founder von Zreality, in der Mitteilung zitiert. Er fügt an: «Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Rent a PR als Pionier in diesem Bereich.» 

Im Metaverse durchgeführte Medienkonferenzen hätten zahlreiche Vorteile – sowohl für die Unternehmen wie die Teilnehmenden. «Dass viele Unternehmen Mühe bekunden, Journalistinnen und Journalisten für den Besuch ihrer Pressekonferenzen zu begeistern, ist auch dem grossen Zeitaufwand geschuldet», so Brigitte Kaps weiter. Bei einer Medienkonferenz im Metaverse würden die An- und Abreise entfallen, Interessierte könnten sich – egal wo sie sich befinden – auch ohne virtuelle Reality-Brillen einloggen und per Avatar am Event teilnehmen. Zudem bestehe die Möglichkeit, die Veranstaltung aufzuzeichnen, damit sie im Nachgang besucht werden können. Dass der Anzahl der Besuchenden im virtuellen Raum keine Grenzen gesetzt seien, verstehe sich von selbst. Das Potenzial der Marke oder eines Produktes werde erlebbar gemacht.

«Wie immer bei Rent a PR gilt auch beim neuen Angebot: Unternehmen bezahlen nur für das, was sie benötigen», wie es in der Mitteilung weiter heisst. Dank der «passgenauen» Angebote – sei es in Form von Packages oder Abonnements – könnten Start-ups und KMU den Aufwand beziehungsweise die Kosten in einem überschaubaren Rahmen halten, fügt Kaps an: «Mit unserem Angebot ermöglichen wir es gemeinsam mit Zreality Unternehmen, erste Gehversuche im Metaverse zu machen und das Interesse von internationalen Journalistinnen und Journalisten zu wecken.» (pd/tim)

 

 



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