03.03.2022

Ukraine-Krieg

Spotify entfernt von Russland bezahlte Inhalte

Tausende Podcast-Folgen seien überprüft worden. Der Streamingdienst hat zudem seine Niederlassung in Russland geschlossen.

Der Streamingdienst Spotify hat nach eigenen Angaben seine Niederlassung in Russland geschlossen und vom russischen Staat bezahlte Angebote entfernt. Spotify erklärte am Mittwoch, der Schritt sei die Konsequenz aus dem «unprovozierten Angriff» Russlands auf die Ukraine.

Seit Kriegsbeginn habe Spotify «tausende Podcast-Folgen überprüft» und den Zugang zu Podcasts eingeschränkt, die von Medien mit Verbindungen zum russischen Staat betrieben werden. Sämtliche Inhalte der staatlichen Sender Russia Today und Sputnik seien entfernt worden.

Für russische Nutzer bleibe Spotify jedoch weiter zugänglich: «Wir glauben, dass es von höchster Bedeutung ist unseren Dienst in Russland verfügbar zu halten, um den globalen Informationsfluss zu ermöglichen», betonte das Unternehmen. (sda/afp/wid)


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