23.03.2014

Xing

"Wie Schweizer abgezockt werden"

Gruppe XingFail wehrt sich weiter gegen Preiserhöhung.

In der letzten Woche verkündete Xing via E-Mail eine Umstellung der Rechnungen von Euro auf Schweizer Franken. Gleichzeitig wurden die Preise erhöht.

Je nach Vertrag betrage die Preissteigerung 65-85 Prozent und damit sei eine Mitgliedschaft für Schweizer Nutzer jetzt fast doppelt so teuer wie für Deutsche, schreibt die Gruppe XingFail in einer Mitteilung. Zu der Gruppe, die weiter Stimmung gegen die Preiserhöhung für die Premium-Mitgliedschaft macht, gehören Patrick Stähler, Moritz Adler, Thomas Bachmann, Malte Polzin, David Blum, Marc Werlen und Oliver Kohler.

Nachdem Nutzer die Preiserhöhung entdeckt hatten, brach im Internet ein Proteststurm über Xing herein (persoenlich.com berichtete). Konkret werden Xing laut Mitteilung drei Punkte vorgeworfen:

● Intransparente Kommunikation bei der Preiserhöhung: die Preiserhöhung wurde geschickt in einer Produktkommunikation versteckt.

● Schönfärberei: Laut Xing “geschieht (dies) auf Kundenwunsch”.

● Diskrimierung von Schweizer Nutzerinnen und Nutzern: Deutsche zahlen deutlich weniger als Schweizer.

Nutzer Moritz Adler, Product Manager Mobile bei local.ch, in der Mitteilung : "Ich war jahrelang Xing-Kunde und schon dabei, als das Netzwerk noch OpenBC hiess. Die aktuelle Preiserhöhung nur für uns Schweizer finde ich aber unverschämt und habe deshalb meine Premium-Mitgliedschaft gekündigt."

Mitglieder, die jetzt reagieren, können der Kostenfalle aber entgehen, heisst es weiter. Durch die Preissteigerung entstehe für die Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Wer ab jetzt bis zu drei Wochen vor einer Verlängerung seines Premium-Abos kündige, könne das Vertragsverhältnis beenden, ohne die Mehrkosten tragen zu müssen. (pd)



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