11.06.2007

Good News

André Béchir rechtfertigt hohe Ticketpreise

Preisniveau für Streisand überall auf der Welt dasselbe.

Von 150 bis zu 1'500 Franken müssen Fans hinblättern, um live im Hallenstadion in den Genuss der samtenen Stimme von Barbara Streisand zu kommen. Die horrenden Preise für das exklusive Konzert sorgten vergangene Woche für Schlagzeilen. In der Aargauer Zeitung nun rechtfertigt Good News-Chef André Béchir die Preispolitik und macht seinem Ärger über die Miesepetrigkeit der Schweizer Presse Luft: "Jetzt kommt sie [Barbara Streisand] einmal, das erste und letzte Mal, in die Schweiz -- und statt dass man sich freut, wird nur von den "horrenden Preisen" gesprochen. Es wird suggeriert, wer das bezahle, sei ein Spinner."

Dass 1'500 Franken Eintritt für eine Solistin viel Geld sind, bestreitet auch Béchir nicht. Aber: Das Preisniveau für Streisand sei überall auf der Welt dasselbe. Hinzu komme, dass Streisand mit einem Tross von gegen 200 Leuten komme und eine perfekte Show abliefern werde. "Ich finde, es muss in einem wohlhabenden Land wie der Schweiz möglich sein, ein solches Konzert durchzuführen", so Béchir. Good News sei bloss als lokaler Veranstalter angestellt. Béchirs Anliegen ist, den Leuten in der Schweiz auch weiterhin solche Konzerte anbieten zu können: "Sonst müssen sie in Zukunft halt nach München, Paris oder Mailand fahren."


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