19.07.2021

Süsse Geste

BAG verteilt Kuchen an Passanten

Unter dem Motto «Mehr als ein halber Grund zum Feiern» hat der Bund am Montag den Fortschritt der Impfkampagne gefeiert. 180 Menschen haben sich spontan auf dem Bundesplatz impfen lassen.
Süsse Geste: BAG verteilt Kuchen an Passanten
BAG-Vertretende verteilen Kuchen an Passantinnen und Passanten. (Bild: Keystone/Peter Schneider)

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Montag unter dem Motto «Mehr als ein halber Grund zum Feiern» auf dem Berner Bundesplatz Kuchen serviert. Es wollte sich damit bei den Geimpften bedanken und Spontanen die Möglichkeit geben, sich impfen zu lassen. Aus diesem Grund war auch ein Impftruck vorgefahren.

Angeschnitten wurde der rosa Kuchen in Dreiviertel-Form von Virginie Masserey, Leiterin Infektionskontrolle beim BAG, Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG, Pierre-Alain Schnegg, Gesundheitsdirektor des Kantons Bern und Gregor Kaczala, Impfchef des Kanton Bern. Die Form symbolisiert die rund zwei Drittel der Bevölkerung ab 16 Jahren, die mindestens eine Impfung erhalten haben. Damit sei das BAG zufrieden und das müsse gefeiert werden, sagte Mathys vor Ort. Trotzdem müsse die Zahl noch weiter steigen. Die Impfbereitschaft sei zwar etwas zurückgegangen, das könne auch wegen der Ferien sein. Sie sei aber nicht auf null gesunken, die Leute wollten und würden sich noch impfen lassen.

180 liessen sich spontan impfen

Vor Ort hatten sich zwischen 10 Uhr und 16 Uhr 180 Personen impfen lassen, wie Gundekar Giebel, Leiter Kommunikation der Berner Gesundheitsdirektion, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Das sei ein Erfolg. Bereits um 9 Uhr seien die ersten Impfwilligen bereitgestanden.

Geschätzt worden sei vor allem, dass sich die Leute nicht selber registrieren mussten, sondern dass dies vom Personal gemacht worden sei. Und dass es zügig vorwärts gegangen sei. Teilweise hätten sich die Leute intensiv beraten lassen. Auffällig sei gewesen, dass sich sehr viele jüngere und auch ältere Menschen für die Spontanimpfung angemeldet hätten.

Auch Kritik gabs vor Ort

Vor Ort habe es auch die eine oder andere kritische Frage gegeben, sagte Mathys. Die Kritischen seien aber mit einem Stück Kuchen kaum zu gewinnen. Dafür brauche es Argumente und Fakten. Es sei aber auch nicht das Ziel gewesen, die Kritischen zu gewinnen. Mit dem Truck habe man eine niederschwellige Möglichkeit für eine Impfung bieten wollen.

Die ruhigere Ferienzeit sei ein guter Zeitpunkt, um sich einen Impftermin zu sichern, schrieb das BAG. In mobilen Strukturen wie zum Beispiel Impfbussen oder auch in Arztpraxen oder Apotheken könnten sich Impfwillige auch ohne Voranmeldung gegen Covid-19 impfen lassen. (sda/lom)



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