03.05.2022

Grand Prix Design 2022

Bundesamt für Kultur vergibt Auszeichnungen

Die Preise gehen an Event Producerin Susanne Bartsch, Innenarchitektin Verena Huber und Fotograf Beat Streuli.
Grand Prix Design 2022: Bundesamt für Kultur vergibt Auszeichnungen
Werden ausgezeichnet (v.l.): Susanne Bartsch, Verena Huber und Beat Streuli. (Bilder: BAK/Diana Pfammatter)

Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat die Gewinnerinnen und den Gewinner des Grand Prix Design 2022 bekanntgegeben. Die mit je 40'000 Franken dotierten Auszeichnungen gehen an Event Producerin Susanne Bartsch, Innenarchitektin Verena Huber und den Künstler und Fotografen Beat Streuli.

Susanne Bartsch wurde 1989 mit ihrem Love Ball, einer Wohltätigkeitsveranstaltung für die Aids-Forschung bekannt. Und sie sorgte stets auch mit «ihren aussergewöhnlichen Outfits, expressiven Make-ups und ihrem einzigartigen Stil» für Aufsehen, wie es in der Medienmitteilung vom Dienstag heisst. Der Streamingdienst Netflix hat 2017 gar einen Dokumentarfilm über die Modeikone und Muse für unzählige Designer veröffentlicht. Susanne Bartsch ist in Bäretswil (ZH) geboren und lebt und arbeitet inzwischen in New York.

Die in Zürich lebende Innenarchitektin, Forscherin, Autorin und Lehrerin Verena Huber habe sich in ihrer Schaffenszeit stets «von sinnentleerter Ästhetik und Konformität in jeder Hinsicht ferngehalten», begründet die Jury die Wahl von Verena Huber.

Die gebürtige Baslerin war in ihrer Karriere für die Innenraumgestaltung in Restaurants, Schiffen und Bibliotheken verantwortlich. Ausserdem publizierte sie Texte über die Möglichkeiten und Grenzen der Innenarchitektur und war im Sommer 2021 an der Gründung des «Archiv Innenarchitektur Schweiz» (AI-S) beteiligt.

Die Arbeiten des in Altdorf geborenen Fotografen und Künstlers Beat Streuli waren in zahlreichen Galerien und Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. 2019 veröffentlichte er mit «Fabric of Reality» eines seiner bisher umfangreichsten Künstlerbücher, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst. Die Jury des Swiss Design Awards betitelt Streuli als «einen der führenden Vertreter der Strassenporträtkunst». Beat Streuli lebt und arbeitet in Wädenswil und Brüssel.

Das BAK vergibt den Grand Prix Design seit 2007 auf Empfehlung der Eidgenössischen Designkommission an Designerinnen und Designer von nationaler und internationaler Bedeutung. Die Arbeiten der diesjährigen Preisträgerinnen und des Preisträgers sind an der Ausstellung Swiss Design Awards 2022 zu sehen, die parallel zur Art Basel und Design Miami/Basel stattfindet. Die Preise werden am 14. Juni in Basel überreicht. (sda/cbe)



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