13.06.2022

Kunst- und Designpreise 2022

Die diesjährigen Gewinner sind bekannt

Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat die Preisträgerinnen und Preisträger der Schweizer Kunst- und Designpreise bekannt gegeben.
Kunst- und Designpreise 2022: Die diesjährigen Gewinner sind bekannt
Gehört mit seiner Arbeit zu den elf Preisträgern des Schweizer Kunstpreises 2022: Nicolás Sarmiento. (Bild: BAK/Guadalupe Ruiz)

Im Rahmen der Preisverleihung der Schweizer Kunstpreise in den Bereichen Kunst, Architektur sowie Kritik, Edition, Ausstellung sind auch die bereits verkündeten Preisträgerinnen und Preisträger des Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim 2022 geehrt worden: die Künstlerinnen Caroline Bachmann und Klodin Erb sowie die Bauingenieure Jürg Conzett und Gianfranco Bronzini.

Die Preisverleihung der Schweizer Designpreise aus den Bereichen Produktdesign, Mode- und Textildesign, Grafikdesign, Fotografie, Vermittlung und Szenografie, Media und Interaction Design sowie Designforschung am 14. Juni findet gemeinsam mit der Auszeichnung der Gewinnerinnen und des Gewinners des Schweizer Grand Prix Design 2022 statt, wie es in einer Mitteilung heisst. Dies sind: Susanne Bartsch, Modeikone und Event Producerin, Verena Huber, Innenarchitektin, und Beat Streuli, Künstler und Fotograf.

Die Arbeiten der in der zweiten Runde der Kunst- und Designwettbewerbe auserkorenen Finalistinnen und Finalisten sind in den parallel zur Art Basel sowie Liste Art Fair Basel und Design Miami stattfindenden Ausstellungen Swiss Art Awards und Swiss Design Awards zu sehen. Die Besucherinnen und Besucher könnten in das Schaffen der Preisträgerinnen und Preisträger des Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim eintauchen. «Wir stellen sie während der Ausstellungswoche in filmischen Portraits vor und lancieren die gleichnamige Publikation mit exklusiven Gesprächen. Die drei Schweizer Grands Prix Design werden auf einer Ausstellungsfläche mit eigens für die Ausstellung und von den Preisträgerinnen und dem Preisträger selbst konzipierten Wänden präsentiert», heisst es in der Mitteilung des Bundesamts für Kultur. Die Preise sind mit je 25 000 Franken dotiert.

Schweizer Kunstpreise (11)

Architektur

  • Grillovasiu: Romina Grillo, Liviu Vasiu (*1984 in Como, IT, *1982 in Targu Mures, RO, leben und arbeiten in Zürich) 

Kunst

  • Sofía Durrieu (*1980 in Buenos Aires, AR, arbeitet in Basel und in Buenos Aires)
  • Gritli Faulhaber (*1990 in Freiburg im Breisgau, DE, lebt und arbeitet in Zürich)
  • Sandra Knecht (*1968 in Bern, lebt und arbeitet in Buus)
  • Laure Marville (*1990 in Lausanne, lebt und arbeitet in Genf und Lausanne)
  • Ceylan Öztrük (*1984 in Ankara, TR, lebt und arbeitet in Zürich)
  • Marta Riniker-Radich (*1982 in Bern, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main, DE)
  • Mia Sanchez (*1988 in Sevilla, ES, lebt und arbeitet in Basel)
  • Nicolás Sarmiento (*1986 in Necochea, AR, lebt und arbeitet in Basel)
  • Jiajia Zhang (*1981 in Hefei, CN, lebt und arbeitet in Zürich)


Kritik, Edition, Ausstellung

  • Wages For Wages Against (gegründet 2017 in Genf)
     

Schweizer Designpreise (17):

Mode- und Textildesign 

  • Danz: Mara Danz (*1993 in Glarus, lebt und arbeitet in Glarus)
  • Prototypes: Laura Beham, Callum Pidgeon (*1992 in Bad Nauheim, DE, *1995 in Northampton, UK, leben und arbeiten in Zürich)

Grafikdesign 

  • Hammer: David Schatz, Sereina Rothenberger (*1980 in Bayreuth, DE, *1981 in Zürich, leben und arbeiten in Zürich)
  • Adeline Mollard (*1982 in Freiburg, lebt und arbeitet in Zürich)
  • Offshore: Isabel Seiffert (*1986 in Magdeburg, DE, lebt und arbeitet in Zürich)

Vermittlung und Szenografie

  • Futuress: Nina Paim, Maya Ober (*1986 in Nova Friburgo, BR, *1983 in Warschau, PL, leben und arbeiten in Basel)
  • Old Masters: Jérôme Stünzi, Sarah André, Marius Schaffter (*1981 in Le Locle, *1984 in Morges, *1980 in La Grande Béroche, leben und arbeiten in Biel/Bienne)

Fotografie

  • Jeremy Ayer (*1986 in Freiburg, lebt und arbeitet in Zürich)
  • Anne Morgenstern (*1976 in Leipzig, DE, lebt und arbeitet in Zürich)
  • Jenny Rova (*1972 in Uppsala, SE, lebt und arbeitet in Zürich)

Produktdesign

  • Maxwell Ashford (*1995 in Ipswich, UK, lebt und arbeitet in Lausanne)
  • Studio Sebastian Marbacher (*1986 in Luzern, lebt und arbeitet in Zürich)
  • Silvio Rebholz (*1993 in Balingen, DE, lebt und arbeitet in Lausanne)
  • Ursula Vogel (*1985 in Wolhusen, lebt und arbeitet in Zürich)

Media & Interaction Design 

  • Urs Hofer (*1976 in Hochdorf, lebt und arbeitet in Zürich)
  • Linn Spitz (*1997 in St. Gallen, lebt und arbeitet in Zürich)

Designforschung

  • Claudia Colombo (*1991 in Ferrara, IT, lebt und arbeitet in Basel)

Die Preise sind mit je 25 000 Franken dotiert.

Seit 1899 unterstützt der Bund Schweizer Künstlerinnen und Künstler sowie Architektinnen und Architekten. Die Swiss Art Awards seien somit einer der ältesten Kunstwettbewerbe der Welt, wie es weiter heisst. Sie gelten als Referenz für professionelle Kulturschaffende und bietet den Künstlerinnen und Künstlern eine wichtige Austausch- und Netzwerkplattform. Die Inhalte der Swiss Art Awards werden «inklusiv und nachhaltig» gedacht und geben allen Kunstinteressierten einen Überblick über das aktuelle Kunstschaffen in der Schweiz.

 

Der Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim wird seit 2001 verliehen. Er zeichnet Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst, Architektur und Kritik, Edition, Ausstellung aus, deren Arbeit von besonderer Aktualität und Relevanz für die zeitgenössische Kunst und Architektur innerhalb und ausserhalb der Schweiz ist.



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