06.06.2022

C-Films

«Die Mittagsfrau»-Dreharbeiten haben begonnen

Die Grossproduktion wird noch bis Ende Juni in Bayern, Mitteldeutschland, der Schweiz und Luxemburg gedreht.
C-Films: «Die Mittagsfrau»-Dreharbeiten haben begonnen
Ein Teil des Drehteams der Schweizer Produktion «Die Mittagsfrau» der Zürcher C-Films: In der Mitte (6. v.l.) Regisseurin Barbara Albert, links von ihr Hauptdarstellerin Mala Emde (in der Rolle der Mittagsfrau). Rechts von Albert: Hauptdarsteller Max von der Groben, bekannt aus «Fuck ju Goethe». Der Film wird ab Dienstag in Zürich aufgenommen. (Bild: zVg)

Der Bestseller-Roman «Die Mittagsfrau» von Julia Franck (S. Fischer Verlag) wird verfilmt: Anfang Mai haben unter der Regie von Barbara Albert in Deutschland die Dreharbeiten begonnen. Die Hauptrolle ist mit Shootingstar Mala Emde als Helene besetzt, neben ihr sind Max von der Groeben als Wilhelm, Thomas Prenn als Karl, Liliane Amuat als Martha und Fabienne Eliane Hollwege als Fanny zu sehen. Gedreht wird noch bis Ende Juni in Bayern, Mitteldeutschland, der Schweiz und Luxemburg. Wild Bunch Germany bringt «Die Mittagsfrau» 2023 in die deutschen Kinos, wie es in einer Mitteilung heisst.

«Die Mittagsfrau» ist eine Produktion von Lucky Bird Pictures, C-Films und Iris Productions in Koproduktion mit Senator Film, dem ZDF (Redaktion: Daniel Blum) und dem SRF (Redaktion: Baptiste Planche & Tamara Mattle). Gefördert wird der Film durch den Film Fund Luxemburg, den deutschen Film- und Fernsehfonds, den Filmfernsehfonds Bayern (FFF), die kulturelle Filmförderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Filmförderanstalt, die Mitteldeutsche Medienförderung, das Bundesamt für Kultur Schweiz, die Filmstiftung Zürich, das Medienboard Berlin Brandenburg und Euroimages. Finanziert wird «Die Mittagsfrau» durch den Bayerischen Bankenfonds (BBF). In der Schweiz ist der Film im Verleih der Ascot Elite. The Match Factory wird ihn als Weltvertrieb global vermarkten.

Der Film erzählt die «berührende Geschichte» einer jungen Frau Anfang des 20. Jahrhunderts, die unter widrigsten Umständen Mutter wird. Schicksalsschläge und die Vertuschung ihrer jüdischen Abstammung während der Nazizeit berauben sie nach und nach ihrer Identität. Doch mit der Angst wächst auch der Mut zu einer ungeheuerlichen Entscheidung und die Hoffnung auf einen Neuanfang. Eine Hommage an die Kraft der Liebe und die gelebte Sinnlichkeit.

«Die Mittagsfrau» ist ein Film von Barbara Albert («Funeral for a dog»), die für ihre Filme gemäss der Mitteilung bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Das Drehbuch stammt von der Drehbuchautorin Meike Hauck. Der Film ist eine Verfilmung des gleichnamigen Bestseller-Romans von Julia Franck, der mit dem deutschen Buchpreis ausgezeichnet und in 37 Sprachen übersetzt wurde. Produzenten sind Oliver Schündler und Boris Ausserer («Elser»), in Koproduktion mit Anne Walser («La Giovinezza»), Nicolas Steil («Bad Banks») und Katarzyna Ozga («The Way to Happiness»). Für die Kamera ist Filip Zumbrunn («Die Känguru-Chroniken») verantwortlich, für das Szenenbild Josef Sanktjohanser («Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull») und für das Kostüm Veronika Albert («Licht»). Die Musik stammt von Kyan Bayani («Hinterland»). (pd/tim)

 

 



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