Davos wird kommende Woche wieder für einige Tage zur Welthauptstadt. Die Liste der Teilnehmer am Weltwirtschaftsforum (WEF) ist so illuster und schwergewichtig wie noch nie, wie die Organisatoren ankündigten.
Die Eröffnungsansprache hält der russische Präsident Dmitri Medwedew. Neben ihm haben vier weitere Regierungschefs der G8-Staaten ihr Kommen zugesagt: der französische Präsident Nicolas Sarkozy, der dieses Jahr auch die G8 präsidiert, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, der britische Premierminister David Cameron und der japanische Premier Naoto Kan. Aus den USA will unter anderen Finanzminister Timothy Geithner anreisen. Erwartet werden auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sowie Minister aus 19 Staaten der G20.
Das Motto des 41. Wef-Jahrestreffens lautet "Gemeinsame Normen für eine neue Realität". Damit meint Wef-Gründer Klaus Schwab, dass sich die politische und wirtschaftliche Macht von West nach Ost und von Nord nach Süd verlagere und sich die Technolgie rasant entwickle. Über "Führen unter Druck" will Chesley Sullenberger referieren, der im Januar 2009 einen Passagierjet erfolgreich im Hudson River bei New York notwasserte. Das "Showbusiness" ist mit Opernsänger José Carreras und Schauspieler Robert De Niro vertreten, der kürzlich den "Golden Globe" für sein Lebenswerk erhalten hat.

