«Unsere kleine Botschaft», die erste Sitcom von SRF seit 20 Jahren, erreichte im Schnitt nur 198'000 Zuschauende und einen Marktanteil von 16 Prozent. Die mit der ersten Staffel gelegte Basis reiche nicht aus, um die Serie nachhaltig erfolgreich zu machen, erklärt Baptiste Planche, Leiter Fiktion bei SRF, gegenüber Tele. Die Resonanz sei durchmischt ausgefallen. Zwar habe die Serie ihr Publikum gefunden, wenn auch nicht in der gewünschten Breite.
Die Geschichte um die Diplomatin Bea (Susanne Kunz) in einer Schweizer Botschaft in Südamerika war aus über 200 Eingaben einer offenen Ausschreibung ausgewählt worden. Autor Marco Edmonds hatte sich von seiner Zeit als Mitarbeiter in einer Schweizer Botschaft inspirieren lassen. Im Oktober hatte Planche gegenüber persoenlich.com noch gesagt: «Ich hoffe sehr», dass das Team für eine zweite Staffel zurückkehre.
Rückblickend hätte man bei einer konsequenteren Ausrichtung auf ein jüngeres Publikum das Tempo wohl noch stärker erhöhen müssen, bilanziert Planche gegenüber Tele. Der Sitcom-Ansatz habe sich nicht wie erhofft bewährt. Erfolgreiche Schweizer Serien wie «Tschugger» hätten die Erwartungen an Humor stark geprägt. (cbe)
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04.12.2025 10:01 Uhr

