Kaum jemand mag den Montag. Dabei ist er ein Tag wie jeder andere – zumindest, wenn man die richtige Einstellung hat. Um diesen positiven Gedanken bei der jungen Zielgruppe zu verankern, hat sich M-Budget anfangs Jahr entschieden, dem ersten Tag der Woche eine Kampagne zu widmen, wie es in einer Mitteilung der verantwortlichen Agentur Jung von Matt/Limmat heisst. So wurde die beliebte Phrase #TGIF (Thank God It’s Friday) kurzerhand in #TGIMonday abgeändert und die Woche fortan mit unterhaltsamen Inhalten und Aktionen eingeläutet (persoenlich.com berichtete).
Neben den Monday Memes, welche mit frischem Humor auf die Vorteile von Montagen aufmerksam machen, habe die Kampagne erstmals mit einem einzigartigen Festival-Wettbewerb überzeugt.
Während sechs Wochen konnten die User M-Budget-Festivalpackages für die fünf grössten Schweizer Festivals gewinnen. Hierfür mussten sie Grumpy Doris live am Telefon beweisen, dass genau sie die Tickets verdient hätten. Nicht ganz leicht, denn Grumpy Doris gab die Tickets nur unter schweren Aufgabenstellungen heraus. Die unterhaltsamen Konversationen mit der mies gelaunten Oma, welche via Facebook Live mit der M-Budget-Community geteilt wurden, erreichten in nur sechs Wochen über 1.5 Millionen Personen, wie es weiter heisst. Insgesamt habe «Grumpy Doris» knapp 64'000 Anrufe erhalten.
Mit der In-Store-Challenge «Blind Shopping» konnte gemäss Mitteilung an den Erfolg der «Grumpy Granny» angeknüpft werden. Die «erfrischend komische Massnahme» wurde in einer Migros-Filiale umgesetzt, filmisch begleitet und im Anschluss auf der offiziellen M-Budget-Facebook-Page geteilt.
Auch der neuste Streich spiele in einer Migros-Filiale. Für die «Comediankasse mit Charles» kommentierte der Schweizer Komiker Charles Nguela diverse Einkäufe echter Migros-Kunden und sorgte damit für viele Lacher.
Mit dem «fiesen Charlie» ist am Montag ein weiteres Highlight gestartet, wie es weiter heisst: Der neue Chatbot verlost regelmässig Reisegutscheine, will dafür allerdings mit kreativen Gründen überzeugt werden. Die Spieler könnten Charlie schreiben, warum gerade sie jetzt Traumferien verdienen würden. Auf langweilige und einfältige Argumente reagiere der Chatbot mit frechen und einzigartigen Absagen. Und auch Gossensprache oder flegelhaftes Verhalten lese der Chatbot nicht gern. Nur wirklich besondere Einfälle würden von ihm mit einem möglichen Gewinn goutiert. «Charlie» sei der erste Chatbot, der eigens für die M-Budget-Kampagne von Grund auf konzipiert und programmiert wurde. Durch die Antworten der Spieler lerne Charlie dazu und verfeinere stetig seine Ansprüche und Absagen.
Verantwortlich beim Migros-Genossenschafts-Bund: Nadine Hess (Leiterin Markenführung und Sortimentsprofilierung), Bettina Huwyler (Projektleiterin Markenführung M-Budget), Rita Lutz (Projektleiterin Digitale Kommunikation), Sara Osmani (Online Communications Manager), Valeria Marra (Projektleiterin Media); bei Jung von Matt/Limmat: Wolfgang Bark (Creative Direction), Isabel Stenner, Ennio Cadau (Text & Konzeption), Julia Fischhaber (Konzeption), Matthias Fürst, Cansu Sezer (Art Direction), Tanja Jablanovic, Nathalie Brogli, Jannic Mascello, Joelle Hauser (Grafik), Fernando Gort, Thomas Steiner (Beratung), Dennis Lück (Chief Creative Officer); externe Partner: TrueStory AG (Film), TitPit (Eventagentur), Christina Baeriswyl (Illustration), OMD Peter Schachtler (OMD Account Manager), Verena Wieder (OMD Head of Digital Activation), Webrepublic AG. (pd/tim)