09.06.2021

Farner-Gruppe

Die grösste Gefahr im Strassenverkehr

Im Verkehr gilt: «Handy in die Tasche». Dies ist das Motto der Präventionskampagne «Tears» von RoadCross. Vor allem bei 16- bis 24-Jährigen spielt der ständige Smartphone-Gebrauch unterwegs eine fatale Rolle.

Telefonieren, Messages schreiben, Posts liken oder Selfies verschicken: Die sogenannt «Selbstverschuldete Unaufmerksamkeit» hat Alkohol am Steuer als häufigste Unfallursache abgelöst. RoadCross hat die Präventionskampagne «Tears» lanciert und möchte damit vor allem den 16- bis 24-Jährigen vom Smartphone-Gebrauch im Strassenverkehr abraten. Im Verkehr gilt: «Handy in die Tasche».

Um der Kampagne von RoadCross die entsprechende emotionale Wirkung zu verleihen, hat die Farner-Gruppe die Folgen exzessiver Nutzung des Smartphones inszeniert. Zum Start der Kampagne engagierten sich 27 der in der Schweiz bekanntesten Influencerinnen und Influencer, wie es in einer Mitteilung heisst. Das SRF-Magazin «10vor10» widmete der Präventionskampagne einen vierminütigen Beitrag:


Im Zentrum der Präventionskampagne stehen Porträts junger Menschen samt darin eingebundenen Visualisierungen populärer Social-Media-Filter.

«Für den Start der Präventionskampagne konnten wir zahlreiche Schweizer Influencerinnen und Influencer gewinnen», wird Serkan Yalçinkaya von der Stiftung RoadCross in der Mitteilung zitiert. «Sie unterstützen den Aufruf von RoadCross solidarisch und ohne Entschädigung.»

Auf ihren Profilen veröffentlichen die Influencerinnen und Influencer Storys mit dem für die Kampagne eigens entwickelten Selfie-Filter mit Crash-Effekt und dem Hinweis: «Ablenkung durchs Handy kann Leben zerstören. Lass es auf der Strasse in der Tasche». Es ist eine eindringliche Warnung an ihre Communities, die Gefahr der Handynutzung auf der Strasse ernst zu nehmen. Der Filter steht allen Social-Media-Usern auf Instagram und Facebook zur Verfügung, damit sie ihrerseits diese Botschaft in den sozialen Netzwerken weiterverbreiten können.


Gleichzeitig sensibilisiert eine digitale Werbekampagne auf Snapchat und Instagram mit emotionalen Stories – inszeniert mit den populären Stilelementen von Social Media – für die möglichen schlimmen Folgen eines Unfalls. Die kurzen Clips junger Menschen und der integrierte Catchphrase «Lass deine Story nicht tragisch enden» bringen unmittelbar zum Ausdruck, dass das Leben nach einem folgenschweren Moment der Ablenkung nie mehr so unbeschwert und fröhlich sein wird, wie zuvor.

Nebst den stark auf die junge Zielgruppe ausgerichteten Inhalten und Instrumenten wird die Kampagne auch mit Plakaten und weiteren Massnahmen präsent sein.

«Einer der grössten Hebel, um Unfälle im Strassenverkehr zu vermeiden, ist der bewusste Umgang mit dem Smartphone. Unser Appell, dieses im Verkehr in der Tasche zu lassen, wird in der Kampagne mit Hilfe der Influencer peer-to-peer vermittelt», so Mike Egle von RoadCross Schweiz.

Philipp Skrabal, Farner Partner und CCO, ergänzt: «Die grosse Resonanz der Kampagne kommt aus ihrer Glaubwürdigkeit: Influencerinnen und Influencer haben ein natürliches Interesse daran, ihre Followers nicht zu verlieren. Schon gar nicht wegen eines unnötigen Verkehrsunfalls.»

Verantwortlich bei RoadCross Schweiz: Stéphanie Anne Kebeiks, Mike Egle, Patrizia Koller, Serkan Yalçinkaya; verantwortlich bei der Farner-Gruppe: Philipp Skrabal, Jonas Brändli, Bruce Roberts, Mathias Kröbl, Lea Schindler, Martin Hofer, Constanze Fristensky, Lisa Widmer, Lisa Steger, Jill-Nadine Reuvener, Pedro Velasquez, Ennio Cadau, Ceng Dirlik, Sibylle de Marin de Carranrais, Andreas Rageth, Lukas Günter, Alina Leiendecker; weitere Partner: Vincent Dixon (Fotografie), 360WeAre (Entwicklung Instagram-Crash-Filter), Thomas Schoerghofer (Programmierung Website), Hyperculture (Illustrationen). (pd/cbe)



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