03.11.2021

BAG

Über 80 Promis setzen sich für Impfwoche ein

Um möglichst viele Personen über die Vorteile einer Impfung gegen das Coronavirus zu informieren, lancieren Bund und Kantone vom 8. bis 14. November eine Impfwoche. Teil davon ist eine Konzerttour mit verschiedenen Künstlern.

Kommende Woche startet in der Schweiz eine Impfwoche. «Das ist eine gute Sache», sagte Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch vor den Medien in Bern. Die Impfquote sei noch nicht hoch genug, um die Corona-Massnahmen zu lockern. «Ein zusätzlicher Effort vor dem Winter ist nötig».

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Ab kommendem Sonntag werden sich über 80 Persönlichkeiten aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Politik in Inseraten für die Impfwoche einsetzen. Die Webseite impfwoche.ch soll Informationen zur Impfwoche, zur Covid-19-Impfung und Links zu den Veranstaltungen in den Kantonen enthalten.

Im Rahmen der Impfwoche findet auch die Informations- und Konzerttour «Back on Tour» mit Konzerten in verschiedenen Städten statt. Die Tour mit Künstlerinnen wie Stefanie Heinzmann, Danitsa, Stress, Dabu, Kunz sowie den Special Guests Baschi, Anna Rossinelli und Sophie Hunger wird am Montag von Bundespräsident Guy Parmelin auf dem Bundesplatz lanciert. Die Konzerte werden mit Impfberatung und Impfmöglichkeiten begleitet, wie es in der Mitteilung heisst.

Bei den Zielen stehe die Information im Vordergrund, sagte Berset vor den Medien. Die Fragen jener, die noch zögerten, sich impfen zu lassen, müssten beantwortet werden. Dann gehe es auch darum, einen erleichterten Zugang zur Impfung zu ermöglichen. Einige würden sich fragen, ob sich der Aufwand lohne. Für Berset ist klar: «Wir sind tief überzeugt: Es lohnt sich. Jede Impfung zählt.»

Der Gesundheitsminister rechnete vor, dass mit 150 Impfungen eine Einlieferung eines Infizierten auf eine Intensivstation verhindert werden könne. Die Impfwoche sei ein gutes Angebot an alle, sich mit der Impfung auseinanderzusetzen. «Es liegt in unserer Verantwortung, alles zu unternehmen, um diese Krise zu meistern.»

Für den Bund fallen durch die Impfoffensive Kosten von maximal 96 Millionen Franken an. Die nationale Impfwoche ist Teil der Impfoffensive, welche der Bundesrat Mitte Oktober beschlossen hatte, um die Impfquote zu erhöhen. Zwei weitere Pfeiler sind die Aufstockung von mobilen Beratungs- und Impfstellen für einen niederschwelligen Zugang zur Impfung und ein Beratungsangebot mit geschulten Personen für individuelle Gespräche. (sda/wid)



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