Frau Hildbrand, Herr Fennel, wer ist für Sie persönlich der Hero, also der Held oder die Heldin?
Denise Hildbrand: Persönlich habe ich mindestens genauso viele Helden wie wir Genre-Heroes haben. Wahnsinnig grosse Helden sind aktuell unsere Teams, die in allen Bereichen Vollgas geben. Und der aktuell kleinste Held ist mein Göttibueb.
Oliver Fennel: Das tönt jetzt sehr abgedroschen: Aber ganz klar meine Frau. Ansonsten kann sich das täglich ändern. Vom Barista, der mich in den Tag begleitet, zur Wetter-App, die mich trocken ins Atelier bringt, bis hin zu meinem Töff-Mechaniker, der jedes Mal Wunder vollbringt.
In der neuen Kampagne für den CH-Media-Streamingdienst «oneplus» kommen «Genre-Heroes» zum Einsatz (persoenlich.com berichtete). Wie entstanden diese Figuren?
Hildbrand: Wir hatten die Idee zu den Genre-Heroes, als wir die Gestaltung der Profilbilder für die Plattform in Angriff nahmen und Oli Fennel dafür Neil Stubbings ins Boot geholt hat. In seine Kreationen haben wir uns schockverliebt! Ein «Perfect Match». Dass die Heroes mehr sein können als nur Profilbilder, war auf den ersten Blick klar.
Vom Krokodil über einen Hasen bis zum Marsmännchen – wie lange wurde gebrütet, bis diese Charaktere feststanden?
Fennel: Zwischen Denise, Neil und mir harmonierte es perfekt. Nach Selektion der Genres haben wir die einzelnen Figuren zugeordnet. Die grosse Arbeit lag dann in den Details: Definition der Charakterzüge aller Figuren, deren Outfits, Gestiken, Wohnsituationen und so weiter. Mit Neil an Bord hatten wir grosses Glück. Sein einzigartiger Stil hauchte den Figuren Leben ein, verlieh ihnen den Humor und gab ihnen eine Seele. Mit mindestens genauso grosser Begeisterung trug auch das ganze «oneplus»-Team die Figuren mit.
«Von Anbeginn brannte das Feuer für die Avatare bei uns allen»
Wie viele Tränen flossen dabei – sei es aus Verzweiflung oder vor lauter Lachen?
Fennel: Wir alle hatten wirklich riesigen Spass bei der Entwicklung dieser Figuren. Von Anbeginn brannte das Feuer für die Avatare bei uns allen, und wir hatten klare Vorstellungen, in welche Richtung wir wollten. Daher flossen ausschliesslich Freudentränen.
Und welches ist Ihre Lieblingsfigur?
Hildbrand: Ich liebe sie natürlich alle! Ehrenwort. Aber mein persönliches Profilbild wird unser Reality-Feinschmecker. Dramarama, Prosecco und Glitzerblazer – I love it.
Fennel: Auch ich liebe sie alle. Denn jede Figur hat ihren ganz eigenen Ausdruck. Wenn ich mich aber entscheiden muss, dann für den vegetarischen Alien, wegen seiner einmaligen Mimik. Das Nilpferd wegen dem wunderbaren Wimpernschlag oder die Fledermaus mit ihrem Latino-Style. Danke Neil!
Wie genau kamen nun die «Genre-Heroes» in die Spots? Haben Sie geknetet – oder ist alles animiert?
Fennel: Diese wurden alle von Neil Stubbings nächtelang digital geknetet und anschliessend animiert.
Wie lange dauerte es – von der ersten Idee bis nun die fertigen Spots vorliegen?
Hildbrand: Sieben Monate.
«Ein Kreativitätsdilemma sozusagen»
Und welches waren dabei die grössten Schwierigkeiten?
Fennel: Wir hatten Unmengen an Ideen, was die Figuren alles anstellen könnten. Da ein Avatar nicht zig Sachen gleichzeitig machen kann, mussten wir uns am Ende dann aber für ein paar ausgewählte Skills entscheiden – ein Kreativitätsdilemma sozusagen.
Was wird es alles an Kampagnenmaterial geben? Einfach diese Spots oder auch Plakate?
Hildbrand: Wir spielen die Kampagne auf allen geeigneten Kanälen, und so wird es nebst unseren eigenen Vektoren zahlreiche Umsetzungen in OOH, Kino, BTL, et cetera geben. Und das Social-Media-Team gibt natürlich ebenfalls Vollgas.
Und wo wird diese Kampagne ausgespielt? Nur auf den eigenen Sendern von CH Media?
Hildbrand: Die mannigfaltigen CH-Media-Kanäle sind essenzielle Pfeiler der Kampagne. Planerische Lücken bestücken wir mit externen Partnern und Medien.
Der Streamingdienst «oneplus» startet am 16. November. Bestellen Sie nun Ihr Netflix-Abo ab?
Hildbrand: Natürlich nicht. Ich will schliesslich sehen, wie unser coproduzierter Thriller «Early Birds»– den wir ebenfalls auf «oneplus» zeigen – präsentiert und gerankt wird.
Fennel: Nein, auf keinen Fall. «oneplus» ist die ideale Ergänzung zu Netflix.