18.01.2026

Halbierungsinitiative

Gegner haben weniger Geld als geplant

Das Ziel von zwei Millionen Franken hat das Team von Laura Zimmermann für die Nein-Kampagne noch nicht erreicht. Andere Initiativen im Nein-Lager sammeln auch Geld.
Halbierungsinitiative: Gegner haben weniger Geld als geplant
Die Kampagne von Laura Zimmermanns Team setzt auf Störbilder. (Bild: Archiv)

Bis jetzt habe man knapp 1,3 Millionen Franken zusammen, sagt Laura Zimmermann, Leiterin der Nein-Kampagne, zu SonntagsBlick. Über die Halbierungsinitiative stimmt das Schweizer Volk am 8. März ab.

Klar sei, dass das Ja-Lager über mehr Mittel verfüge, sagt Zimmermann. «Wir haben es mit einem starken Gegner zu tun, der alle Register zieht, um die SRG zu schwächen.» Ende Januar werden die Gegner der Begrenzung der SRG-Gebühren eine nationale Plakatkampagne starten (persoenlich.com berichtete).

«Wir müssen es jetzt schaffen, diesen Abstimmungskampf auf die Strasse zu bringen», wird Zimmermann zitiert. Dann sei es möglich, das Blatt noch zu wenden. Die bisherigen Umfragen ergaben eine Mehrheit für die Initiative aus SVP-Kreisen.

Über 230'000 für Operation Libero

Die Kampagne von Laura Zimmermann ist nicht das einzige Unterfangen im Nein-Lager. Auch die Allianz Pro Medienvielfalt ist im Abstimmungskampf aktiv. Wie hoch der Spendenbetrag ist, stehe noch nicht fest, schreibt Mark Balsiger auf Anfrage. Operation Libero hat eine satirische Broschüre an 10'000 Haushalte verschickt und bisher über 230'000 Franken gesammelt, heisst es auf der Webseite. Auch Daniel Graf und Pascal Nufer sollen kommende Woche eine Nein-Kampagne starten. Auf Anfrage schreibt Graf, die Initiative habe rund 63'000 Franken gesammelt. Ziel sei es, 150'000 Franken zu erreichen. (spo)


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