Auftraggeberin der interkantonalen Präventionskampagne «CheckstDu?!» sind 14 Deutschschweizer Kantone, die inhaltliche Umsetzung verantwortet Akzent Prävention und Suchttherapie Luzern. Umgesetzt hat sie die Agentur House of Influence.
Nachdem die Kampagne 2023 und 2025 unter dem Namen «VapeCheck» vor E-Zigaretten gewarnt hatte, rückt sie in diesem Jahr Snus und Nikotinbeutel ins Zentrum. Beide Produkte erzeugen weder Rauch noch Dampf und lassen sich deshalb unauffällig konsumieren. Laut Mitteilung gelten sie bei Jugendlichen zunehmend als unauffällige Trenddroge, deren teils hoher Nikotingehalt rasch abhängig machen könne.
Statt klassischer Aufklärungsvideos setzten die sieben Creatorinnen und Creator aus den Bereichen Comedy, Lifestyle und Sport auf humorvolle Sketches. In einem Beitrag wird eine Unterhaltung wiederholt unterbrochen, weil eine Person ständig neuen Snus einlegen muss. «Wir wollten keine Kampagne machen, die Jugendlichen erklärt, was sie tun oder lassen sollen», lässt sich Elvira Diez, Projektleiterin bei House of Influence, in der Mitteilung zitieren.
Nach Angaben der Agentur erzielte die Kampagne bisher organisch mehr als 810'000 Videoaufrufe. Die durchschnittliche Wiedergabedauer von 18 Sekunden «bricht sämtliche Rekorde», heisst es in der Mitteilung – einen Vergleichswert nennt die Agentur allerdings nicht.
Für die Umsetzung zeichnet die Influencer-Agentur House of Influence verantwortlich, die Koordination liegt bei der Fachstelle Infodrog. «Genau deshalb wird die Kampagne bereits zum dritten Mal durchgeführt: Weil wir das Gefühl haben, damit die Kinder und Jugendlichen wirklich zu erreichen», erklärt Michaela Christ von Akzent Prävention und Suchttherapie Luzern. (pd/nil)
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Credits
Verantwortlich bei House of Influence: Elvira Diez (Gesamtverantwortung), Tanja Herrmann (Strategie); verantwortlich bei Akzent Prävention und Suchttherapie Luzern: Michaela Christ (Projektleitung)


