Laut den Ergebnissen nutzen vier von zehn Befragten bereits KI-gestützte Anwendungen wie ChatGPT oder Gemini. Gleichzeitig fühlt sich eine grosse Mehrheit in der Marketingkommunikation unterrepräsentiert und wünscht sich von Marken mehr Beachtung sowie eine realistischere Darstellung ihrer Generation.
Weitere Resultate laut einer Mitteilung: 66 Prozent der Befragten wollen frei sein von altersbedingten Erwartungen, 60 Prozent geben an, sich nach Eskapismus zu sehnen. Zwei von drei Best Agers beschäftigen sich bewusst mit dem Thema Vergänglichkeit. Fernsehen ist mit 65 Prozent das meistgenannte Hobby, Fernsehwerbung bleibt mit 42 Prozent der häufigste Kanal zur Markenentdeckung. Social Media erreicht 25 Prozent.
«Sowie alle Generationen sind auch die Best Agers keine homogene Gruppe und wer sie so behandelt, verschenkt enormes Potenzial», wird Lukas Diem, Chief Strategy Officer bei TBWA\Zürich, zitiert.
TBWA\Zürich und das Institut für limbische Kommunikation und Strategie (IFLK) haben 1200 Schweizerinnen und Schweizer zwischen 50 und 74 Jahren zu 30 Themenfeldern befragt. Die Studie «Decoded: Best Agers in der Schweiz» kombiniert demografische Daten mit der psychografischen Segmentierungsmethode LimbiCode des IFLK. Die Erhebung fand im zweiten Quartal 2026 statt. (pd/cbe)

