Der Juni allein generierte 317,8 Millionen Franken, ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Halbjahresvergleich verzeichnet dennoch einzig Out-of-Home ein positives Wachstum, mit einem Plus von 18 Prozent. Im Juni selbst zeigt sich ein gemischtes Bild: TV (plus 8,1 Prozent) und Out-of-Home (plus 14,4 Prozent) legen zu, während Kino (minus 50,6 Prozent), Print (minus 10,4 Prozent) und Radio (minus 5,6 Prozent) rückläufig sind. Der Rückgang bei Print ist wesentlich durch den Wegfall von 20 Minuten geprägt; ohne diesen Effekt läge das Minus bei rund 4 Prozent, schreibt Media Focus in einer Mitteilung.
Im klassischen Markt führt die Nahrungsmittelbranche das Halbjahresranking an, vor Detailhandel und Finanzen. Im digitalen Markt sieht es anders aus: Hier liegt Freizeit, Gastronomie und Tourismus vorne – getragen von Booking.com –, vor Finanzen und Dienstleistungen. Nahrungsmittel rangiert digital nur auf Platz zwölf, während Dienstleistungen klassisch nur Rang zwölf belegen, digital aber auf Platz drei liegen.
Im Juni verzeichnete die Telekommunikationsbranche mit einem Plus von 46,2 Prozent den stärksten Zuwachs, angetrieben durch die Swisscom-TV-Sponsoring-Kampagne, vor Energie (plus 36 Prozent), Verkehrsbetrieben (plus 34,7 Prozent) und Fahrzeugen (plus 32,8 Prozent). Am stärksten rückläufig waren Tabakwaren (minus 46,6 Prozent) und Digital & Haushalt (minus 36 Prozent).
Digitaler Markt: Search dominiert
Im digitalen Markt betrug der Bruttowerbedruck im Juni 246,3 Millionen Franken, deutlich mehr als im Mai (222,5 Millionen Franken). Search dominiert mit einem Anteil von 71,2 Prozent, vor Display (22,6 Prozent) und YouTube (6,2 Prozent). An der Spitze steht unverändert Booking.com, gefolgt von Skyscanner.ch und Comparis.ch. (pd/cbe)


