09.09.2026

Mövenpick Wein

Zuger Filiale als Modell für die Zukunft

Am Standort im Herti-Zentrum reduziert der Weinhändler das ausgestellte Sortiment auf rund 900 Flaschen, ergänzt es mit Touchscreens für den Zugriff aufs Gesamtsortiment von über 3000 Weinen und führt ein Selbstbedienungs-Lager mit 75 Fächern ein.
Mövenpick Wein: Zuger Filiale als Modell für die Zukunft
Die Verantwortlichen bei der Eröffnung der neuen Filiale in Zug (v.l.): Manuel Meier, Geschäftsführer Filiale Zug, Dominik Brändli, Leiter Retail Mövenpick Wein, und Nikolas von Haugwitz, CEO Mövenpick Wein. (Bild: zVg)

Die Eröffnung fällt gemäss Unternehmensangaben mit dem 25-jährigen Jubiläum der Präsenz von Mövenpick Wein in der Stadt Zug zusammen. Laut Mitteilung handelt es sich um die «grösste Veränderung im Filialgeschäft seit der Eröffnung des ersten Weinfachgeschäfts des Unternehmens» 1962 in Zürich. CEO Nikolas von Haugwitz begründet den reduzierten Bestand damit, dass Kundinnen und Kunden so «schneller zum passenden Produkt finden» sollen. Wer mehr sucht, wird an die Touchscreens verwiesen, die auf Basis persönlicher Präferenzen individuelle Empfehlungen ausspielen.

Neu im Angebot ist ein Delikatessen-Sortiment sowie ein Degustations- und Beratungsbereich mit Sitzgelegenheiten. Von Haugwitz spricht in diesem Zusammenhang von einer Positionierung als «Genussmarke», die mit Veranstaltungen und Degustationen «zu einem Begegnungsort für die Zuger Bevölkerung werden» solle.

Das Lager mit 75 Fächern bietet je nach Flaschengrösse Platz für 240 bis 300 Flaschen und ist laut Mitteilung sieben Tage die Woche rund um die Uhr zugänglich, ohne Voranmeldung und ohne Personalbegleitung. Innerhalb des 40 Standorte umfassenden Filialnetzes ist dieses Angebot laut Mövenpick Wein neu. (pd/cbe)

 


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