Die Zweifel Chips & Snacks AG hat den Promarca Brand Sustainability Award 2026 gewonnen. Ausgezeichnet wurde das Pilotprojekt «Alles beginnt im Boden» zum regenerativen Kartoffelanbau. Den zweiten Platz teilen sich ex aequo Barilla Schweiz AG und die Groupe Minoteries SA, Rang 3 belegt Oatly Switzerland AG. Insgesamt waren neun Projekte für den Award eingereicht worden.
Mit dem auf sechs Jahre angelegten Projekt setzt Zweifel gemeinsam mit Inoverde, der fenaco Genossenschaft und AgroImpact auf regenerativen Kartoffelanbau, um die Treibhausgasemissionen in der eigenen Lieferkette zu senken. Dazu gehören eine schonende Bodenbearbeitung, die Begrünung des Bodens mit artenreichen Zwischenfruchtmischungen sowie erweiterte Fruchtfolgen. Die beteiligten Produzenten erhalten dafür eine feste, vom Rohstoffpreis unabhängige Klimaprämie. Parallel dazu reduziert Zweifel gemeinsam mit der Florin AG die Emissionen in der Rapsöl-Lieferkette. Ziel sei Netto-Null bis 2050
Barilla Schweiz setzt bei seinen Basilikum-Produzenten auf langfristige Direktverträge und faire Prämien. Ein QR-Code auf dem Pesto-Glas soll zudem die Rückverfolgbarkeit von Herkunft und Erntezeitpunkt ermöglichen.
Die Groupe Minoteries macht bislang ungenutzte Nebenströme wie Biertreber und Weizenkleie für die Lebensmittelproduktion nutzbar. Daraus entstehen laut Mitteilung industriell einsetzbare Backzutaten, die bis zu 12 Prozent herkömmlicher Rohstoffe ersetzen sollen.
Oatly Switzerland wird als erste «Climate Solutions Company» ausgezeichnet. Der Ansatz verbinde Massnahmen in der Wertschöpfungskette mit langfristigen Klimazielen.
Mit dem Promarca Brand Sustainability Award will der Verband Promarca die Beiträge der Schweizer Markenartikelindustrie entlang der Lieferkette sichtbar machen, von der Rohstoffbeschaffung über die Produktion bis zu vor- und nachgelagerten Prozessen. (pd/spo)

