26.04.2023

SRF

Albert Rösti über 100 Tage im Bundesrat

Der 55-Jährige ist seit Januar Medienminister. Wie ist es dem SVP-Magistraten seither ergangen, womit hadert er am meisten und was hat ihn überrascht? Bei «Gredig direkt» zieht der Berner Oberländer Bilanz.
SRF: Albert Rösti über 100 Tage im Bundesrat
Spricht bei «Gredig direkt» über seine Zeit als Bundesrat: Albert Rösti. (Bild: Keystone/Gaëtan Bally)

Seit dem vergangenen Dezember hat das Berner Oberland mit Albert Rösti wieder einen Bundesrat. Der Nachfolger von Ueli Maurer schaffte die Wahl am 7. Dezember auf Anhieb im ersten Wahlgang (persoenlich.com berichtete). Nach den Hearings gingen die Grünen auf Distanz zum SVP-Kandidaten Rösti, seit einigen Wochen steht er auch im Fokus der Kritik der SP. Wer ist der Mann, der dem Uvek neu vorsteht, und was ist künftig von ihm politisch zu erwarten?

Der 55-jährige Rösti wuchs in einer Bergbauernfamilie in Kandersteg im Berner Oberland auf. Als Agronom mit Doktortitel der ETH Zürich schnupperte er 2003 als Generalsekretär der bernischen Volkswirtschaftsdirektion erstmals die Luft der Politik. Selbst als Parteifreunde der SVP den Rücken kehrten und die BDP gründeten, blieb Rösti der Mutterpartei treu und schaffte wenig später den Sprung in den Nationalrat.

Als Vorsteher des Uvek stehen nun vor allem mit dem Energiedossier schwierige Entscheidungen an. Wie kann der ehemalige SVP-Nationalrat glaubhaft Umweltanliegen vertreten? Wie hat der SVP-Magistrat die CS-Rettung miterlebt, und wie schützt man sein Familienleben vor Politik und Öffentlichkeit? Bei «Gredig direkt» gewährt Albert Rösti am Donnerstag, 27. April, ab 22.25 Uhr auf SRF 1 Einblicke in die Amtsführung und in Zukunftsaussichten. (pd/cbe)


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