24.09.2008

TeleBärn

Belegschaft hat Forderungskatalog übergeben

Laut SSM noch keine Zusage für Verhandlungen.

Nachdem die Espace Media Groupe am Freitag mitteilte, dass sich der interimistische Geschäftsleiter der Espace Media Groupe, Martin Kall, im Ausland aufhält, nahm Marc Friedli, Programmleiter von TeleBärn, am Mittwoch die Petition mit dem Forderungskatalog der Belegschaft entgegen. Friedli liess laut einer Mitteilung der Mediengewerkschaft SSM ausrichten, dass die Forderungen von Tamedia "ernsthaft und seriös überprüft werden".

Die Forderungen der Belegschaft betreffen insbesondere die Lohngestaltung, die Weiterbildung, die Regelung der Arbeitszeiten, sowie die Vertretung der Angestellten gegenüber der Geschäftsleitung. Konkret geht es um einen Mindestlohn von 4900 Franken, der damit 300 Franken über dem im Konzessionsgesucht festgelegten zu liegen käme.

In Sachen Weiterbildung erhebt die Belegschaft den Anspruch auf eine bezahlte individuelle Weiterbildung von 5 Arbeitstagen nach Ablauf von 2 Arbeitsjahren, welche schlussendlich der Qualität des Senders dient.

Die Arbeitszeiten sind laut SSM bei TeleBärn insofern geregelt, als sämtliche Einsätze unabhängig von Tageszeit und Sonn- oder amtlichen Feiertagen gleich entlöhnt werden. Dies sei für die Betroffenen ein unhaltbarer Zustand. Gefordert wird nun, dass die Arbeitszeiten zwischen 23.00 und 06.00 Uhr, sowie an Sonn- oder amtlichen Feiertagen höher bewertet werden.

Schliesslich ist es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Anliegen, dass die Vertretung gegenüber der Geschäftsleitung geregelt und eine Personalkommission gebildet wird. Ziel sei es, die innerbetriebliche Kommunikation zu optimieren und die Mitwirkung und Anhörung der Belegschaft bei Fragen der Arbeitsbedingungen sicherzustellen.


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