Die Radiotelevisione della Svizzera italiana (RTSI) will die Berichterstattung aus Graubünden verstärken. Damit kommt sie einer Forderung der Bündner Kantonsregierung nach. Unter anderem ist eine Personalaufstockung in Chur geplant, wo derzeit drei RTSI-Journalisten arbeiten. Wie der Bündner Regierungsrat Claudio Lardi am Donnerstag nach einem Treffen mit Direktor Dino Balestra in Lugano auf Anfrage erklärte, will sich die RTSI bemühen, einige der Anliegen in absehbarer Zeit zu erfüllen.
Zur Hauptsache verlangt die Kantonsregierung, dass die RTSI mehr über Ereignisse und Veranstaltungen aus ganz Graubünden und nicht nur aus den italienischsprachigen Südtälern informiert. Dazu seien Korrespondentenstellen in den deutsch- und romanischsprachigen Talschaften zu schaffen.
Die Bündner Regierung hatte Anfang September scharfe Töne gegenüber der RTSI angeschlagen, um ihren bereits früher erhobenen Forderungen Nachdruck zu verleihen. (sda)

