02.09.2026

NZZ Deutschland

Berliner Redaktion wird ausgebaut

Vier neue Redaktionsmitglieder stossen bis Jahreswechsel zum Team. Für die NZZ ist Deutschland ein zentraler Wachstumsmarkt.
NZZ Deutschland: Berliner Redaktion wird ausgebaut
Hatice Akyün, Ruben Giuliano, Stefan Beutelsbacher und Kathrin Klette verstärken die NZZ-Redaktion in Berlin. (Bilder: zVg)

NZZ Deutschland verstärkt ihre Berliner Redaktion mit vier neuen Mitgliedern. Am 15. September stossen die Journalistin und Autorin Hatice Akyün sowie «Focus»-Journalist Ruben Giuliano zum Team. Zum Jahreswechsel folgen Stefan Beutelsbacher, derzeit EU-Korrespondent der Welt und der Welt am Sonntag in Brüssel, sowie die langjährige NZZ-Redaktorin Kathrin Klette.

Hatice Akyün ist seit mehr als zwei Jahrzehnten als Journalistin und Autorin tätig und schrieb unter anderem für den Tagesspiegel, Bild am Sonntag, den Spiegel und die Zeit. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Theodor-Wolff-Preis.

Ruben Giuliano schreibt seit 2024 für das Focus Magazin, insbesondere zu Migrationspolitik, Nahost- und Verfassungsthemen. Zuvor baute er mit «Politik mit Stil» einen eigenen politischen Podcast und YouTube-Kanal auf. 2026 zeichnete ihn das Branchenmagazin Wirtschaftsjournalist:in als eines der «Top 30 bis 30»-Nachwuchstalente aus.

Stefan Beutelsbacher berichtet derzeit als EU-Korrespondent der Welt und der Welt am Sonntag aus Brüssel mit Schwerpunkt Wirtschaftspolitik. Zuvor war er sechs Jahre lang US-Korrespondent in New York und Redaktor im Ressort Wirtschaft und Finanzen.

Kathrin Klette arbeitet seit 2013 für die NZZ, zunächst im Ressort Panorama, später in der Nachrichtenredaktion und im Briefing-Team. Im ersten Halbjahr 2026 sammelte sie bereits mehrere Monate Erfahrung in der Deutschland-Redaktion. 

Die Verstärkung der Redaktion ist Teil des weiteren Ausbaus von NZZ Deutschland. Laut Mitteilung ist Deutschland ein zentraler Wachstumsmarkt der NZZ, ein erheblicher Teil des digitalen Wachstums stamme mittlerweile aus dem deutschen Markt. Bis 2030 will die NZZ die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten in Deutschland von derzeit über 50'000 auf 100'000 steigern. (pd/spo)


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