Zum Zeitpunkt der Übernahme von Jean Frey durch den Axel Springer Verlag gehörte die Weltwoche bereits nicht mehr zur Mediengruppe. Laut dem Medienmagazin gazette darf jedoch darüber spekuliert werden, ob sich Springer mittelfristig die Weltwoche nicht doch noch greife. "In Branchenkreisen wird vermutet, dass das Blatt bei dem ehemaligen Welt-Chefredakteur Roger Köppel und Springer Freund lediglich geparkt wurde, um es zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben", schreibt gazette.
Auf Anfrage des Medienmagazin dementiert eine Springer-Sprecherin: "Die Weltwoche war nie Gegenstand der Verkaufsgespräche. Im Übrigen ist sie, da defizitär, zwar ein publizistisch attraktives Produkt, jedoch nicht wirtschaftlich."
Gerüchte, wonach Springer-Chef Matthias Döpfner oder der Springer-Konzern in irgendeiner Form an der Weltwoche beteiligt sind, weist laut gazette ein Firmensprecher energisch zurück: "Dr. Döpfner war nicht und ist nicht an der Weltwoche beteiligt. Dies gilt auch für den Springer-Verlag."

