04.07.2007

UKW-Radios

Bundesrat bestimmt neue Versorgungsgebiete

Alternativsender in Winterthur.

Der Bundesrat hat am Mittwoch für die Privatradios 34 neue Versorgungsgebiete definiert. Er stützt sich dabei auf die aktuelle UKW-Radiolandschaft ab, nimmt aber einige Anpassungen vor. In 23 der 34 festgelegten Versorgungsregionen werden Konzessionen mit Gebührenanteil ausgeschrieben. Neun dieser Konzessionen gehen an nicht gewinnorientierte Sender. In den übrigen elf Gebieten gibt es keine Gebührenunterstützung.

In urbanen Grossregionen will der Bundesrat den Wettbewerb fördern, während er peripheren Lokalradios den Zugang zum nächstgelegenen Zentrum verschafft. Die bestehenden Versorgungsgebiete würden dabei angemessen angepasst. Neu ist die Angleichung der Versorgungsregionen in der Genferseegegend, im Raum Zürich und in der Innerschweiz. Zwischen Genf und Yverdon entstehen vier grosse Versorgungsgebiete. Im Grossraum Zürich-Glarus können drei kommerzielle Anbieter senden. Auch in der Innerschweiz überschneiden sich künftig drei Sender zum grössten Teil. Zusammengeschlossen werden Gebiete in den Kantonen Graubünden, St. Gallen und im Jurabogen.

Vorgesehen ist ein neues Radio -- und zwar ein nicht gewinnorientierter Sender in Winterthur. In urbanen Grossregionen erhalten periphere Lokalradios Zugang.


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