21.05.2007

Vanity Fair

Chefredaktor Poschard bereits vor Ablöse?

Auflagenziele des Verlags verfehlt.

Nur vier Monate nach dem Start der deutschen Vanity Fair brodelt es heftig in der Gerüchteküche. Nach einem Bericht der Taz vom Montag soll Ulf Poschardt, Chefredaktor des Magazins, kurz vor der Ablöse stehen. Das munkle die Branche. Der Condé Nast Verlag dementiert indes.

Dennoch dürfte bei Vanity Fair nicht alles eitel Wonne sein. So soll die Arbeitsbelastung ausserordentlich gross sein, mehrere jüngere Redakteure des 75-köpfigen Redaktionsteams hätten bereits gekündigt, um sich nicht weiter als Hilfsarbeiter verdingen zu müssen. Erste Kündigungen von Verlagsseite sollen laut Taz ebenfalls schon ausgesprochen worden sein.

Die angepeilte Auflage von 120'000 Heften wurde laut der Taz häufig weit verfehlt. So soll die Ausgabe mit Papst Benedikt auf dem Titel gerüchteweise nur 50'000 Abnehmer gefunden haben. Auch das dementiert jedoch Condé Nast. Man habe bislang mit jeder Nummer die Zielauflage erreicht. Der anfängliche Enthusiasmus der Werbekunden soll laut Taz ebenfalls nachgelassen haben.


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