16.05.2022

Tsüri.ch

Crowdfunding für Klima-Watchdog gestartet

Das Stadtmagazin will mit dem Tool alle klimarelevanten Entscheide auf dem Weg zu Netto-Null aufzeigen.
Tsüri.ch: Crowdfunding für Klima-Watchdog gestartet
Das Crowdfunding der Klima-Redaktionsstelle von Tsüri.ch geht mit dem geplanten Klima-Watchdog in die nächste Runde. (Bild: Pixabay)

Die Zürcher Stimmbevölkerung will, dass die Stadt bis 2040 klimaneutral wird – sprich: Pro Person müssen 3,1 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Tsüri.ch will mit dem neuen Klima Watchdog den Fortschritt visualisieren, und hat dafür gemäss einer Mitteilung ein Crowdfunding gestartet.

Es sei unfassbar komplex, die Wirksamkeit von neuen Massnahmen und Gesetzen einzuschätzen. Wie viel CO2-Einsparungspotenzial hat ein neuer Veloweg? Wie schädlich ist die Öl-Heizung? Was, wenn alle städtischen Kantinen nur noch vegetarisch kochen? «Mit dem neuen Klima-Watchdog werden wir zusammen mit den Expertinnen und Experten von Myclimate alle politischen Entscheide auf deren Wirksamkeit überprüfen», lässt sich Klimajournalistin Isabel Brun in der Mitteilung zitieren. 

In Zukunft protokolliert Tsüri.ch laut eigenen Angaben alle klimarelevanten Entscheide auf dem Weg zu Netto-Null. Der aktuelle Ticker soll aufzeigen, wie weit eine neue Massnahme die Gesellschaft dem Netto-Null-Ziel näherbringt. «Mit dem Klima-Watchdog schaffen wir Fakten und einen Referenzrahmen für die Öffentlichkeit, um komplexe Klimaschutzmassnahmen und deren Wirkung zu verstehen», wird Tsüri.ch-Chefredaktor Simon Jacoby zitiert.

Um dieses neue Tool schaffen und die Klimastelle um ein Jahr verlängern zu können, hat das Stadtmagazin Tsüri.ch am Montag ein Crowdfunding gestartet. Wenn 25’000 Franken gesammelt werden, würde der Impact Fund von Wemakeit den Betrag verdoppeln. «Unsere Community ist an klimapolitischen Themen extrem interessiert. Nun geht es darum, diese Ressourcen zu finanzieren. Wir sind zuversichtlich», so Tsüri.ch-Communitymanagerin Seraina Manser. (pd/tim)



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