16.02.2021

Kultz

Crowdfunding geschafft, Team komplett

Das neue Zentralschweizer Online-Magazin für Kultur und Satire wird noch im März 2021 lanciert.

Am 6. Februar 2021 konnte das Team von Kultz.ch sein Crowdfunding erfolgreich abschliessen, wie es in einer Mitteilung heisst. Das gesetzte Ziel des Crowdfundings waren 33'333 Franken (persoenlich.com berichtete), 34'241 sind es schliesslich geworden. Mehr als 300 Funderinnen und Funder ermöglichen somit den definitiven Launch des neuen Zentralschweizer Online-Magazins für Kultur und Satire. Lanciert wird «Kultz» im März 2021.

Das Team ist komplett

Die ausgeschriebenen Stellen für die Co-Redaktionsleitung und den Membermenschen konnten ebenfalls besetzt werden. Die erfahrene, in der Zentralschweiz wirkende Journalistin Jana Avanzini (1986) übernimmt zusammen mit dem beim «Der Bund» tätigen Journalisten Martin Erdmann (1986) die Kultur-Redaktionsleitung. Der Veranstalter, DJ und umtriebige Kulturschaffende Ilias Raphael Papadopoulos (1993) wird als Membermensch für die Community von Kultz.ch verantwortlich zeichnen.

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Das Präsidium des Vereins liegt bei Melanie Reber, einer ausgewiesenen Kommunikationsexpertin, die hauptberuflich beim Radio 3fach das Marketing leitet. Die Co-Geschäftsleitung übernehmen Heinrich Weingartner (Ressort: Administration) und Béla Rothenbühler (Ressort: Fundraising). Die Leitung der Satireredaktion übernimmt Ronnie Zumbühl, der bereits für das Satiremagazin «Titanic» geschrieben und eine Teilzeitanstellung beim «Zofinger Tagblatt» innehat. Fabian Binder aus Zürich ist der Kultz-Webentwickler.

Kreativen Diskurs provozieren

Kultz.ch wird gemäss Mitteilung auf dem CMS der Non-Profit-Organisation «WePublish» eingerichtet, die unter anderem von Hansi Voigt gegründet wurde, um unabhängige journalistische Angebote und die Medienvielfalt in der Schweiz zu fördern. Die Website wird bis Ende März fertiggestellt, im weiteren Verlauf des Frühlings das endgültige Kultz-Design von Chlais Achermann (SNAC) umgesetzt.

Kultz stellt sich gemäss eigenen Aussagen dem Trend einer stetig dünner werdenden Kulturpresse entgegen und bietet einen multimedialen, allen zugänglichen Journalismus, der unter Kultur nicht bloss eine Sparte versteht, der selbst kulturschaffend ist und in der Zentralschweiz sowie darüber hinaus einen kreativen Diskurs provozieren möchte. Langfristig soll Kultz durch Member getragen werden, die das Online-Magazin mit 50 Franken oder mehr pro Jahr unterstützen. (pd/lom)


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