26.04.2022

NZZ am Sonntag

Daniel Foppa wird neuer Hintergrund-Chef

Nach knapp drei Jahren verlässt der Themenplaner Inland das Schweizer Fernsehen. Er wird per August bei der NZZaS Nachfolger von Michael Furger, der zum Bund gewechselt hat.
NZZ am Sonntag: Daniel Foppa wird neuer Hintergrund-Chef
Von SRF zur NZZ am Sonntag: Daniel Foppa wird Hintergrund-Chef. (Bild: zVg)

Daniel Foppa, derzeit Themenplaner Inland beim Schweizer Fernsehen SRF, übernimmt per 1. August 2022 die Leitung des Ressorts Hintergrund bei der NZZ am Sonntag. Dies heisst es in einer Mitteilung am Dienstagmorgen. Er folgt damit auf Michael Furger, der ab Mai als Kommunikationschef des Bundesamts für Raumentwicklung arbeiten wird (persoenlich.com berichtete).

Daniel Foppa wird bei der NZZ am Sonntag die Gesamtverantwortung für das Team Hintergrund übernehmen sowie für den Bereich Meinungen, der weiterhin von Thomas Isler geleitet wird.

«Daniel Foppa bringt das Rüstzeug als Führungsperson und den Leistungsausweis als Themenplaner und Autor mit, die es für diese wichtige Funktion braucht. Seine Erfahrung in konvergenten Redaktionen wird uns ausserdem dabei unterstützen, den Sonntagstitel zunehmend auch auf eine digitale Zukunft auszurichten und dabei gleichzeitig die nach wie vor zentrale Rolle der Printausgabe zu stärken», wird Jonas Projer, Chefredaktor der NZZ am Sonntag, zitiert.

Daniel Foppa war zuletzt Themenplaner Inland beim Schweizer Fernsehen SRF sowie stellvertretender Redaktionsleiter und Produzent beim Schweizer Radio SRF. Vor seiner Zeit beim SRF war er zwölf Jahre lang im Inlandressort des Tages-Anzeigers tätig, zuletzt als Ressortleiter. In dieser Funktion verantwortete er unter anderem die digitale Transformation in eine konvergente Inlandredaktion. Davor arbeitete der 51-Jährige als Bundeshauskorrespondent für die Südostschweiz sowie als Inlandkorrespondent für die Schweizerische Depeschenagentur (SDA).

Foppa studierte Germanistik, politische Philosophie und Journalismus an der Universität Fribourg und promovierte 2002 mit der Dissertation «Max Frisch und die Neue Zürcher Zeitung». Er absolvierte zudem den «Columbia Journalism Investigative Course» an der Columbia University in New York und ist Mitglied des Hochschulrats der Universität Fribourg. (pd/wid)



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