22.06.2005

Gratiszeitungen

Deutsche Regionalverlage rüsten zur Abwehrschlacht

Mit vereinten Kräften gegen Schibsted und Metro.

Der schwedische Metro-Verlag hat bereits vor Monaten den Schritt nach Deutschland angekündigt und der skandinavische Medienkonzern Schibsted sucht gerade nach einem deutschen Partner, um seine Gratiszeitung 20 Minuten in Deutschland einzuführen ("persoenlich.com" berichtete).

Sollten die Nordländer tatsächlich in den deutschen Markt einsteigen, so wollen die Regionalverlage mit gemeinsamen Kräften reagieren, berichtet nun die Financial Times Deutschland. Es mache keinen Sinn, wenn jeder Verlag mit einem Gratistitel auf den Markt käme, sagt etwa der Kölner Verleger Konstantin Neven DuMont. Vor allem eine nationale Anzeigevermarktung sei entscheidend, um erfolgreich gegen die Einführung eines Gratisblattes vorzugehen.


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen