Die Wettbewerbsbehörden in Deutschland und Österreich haben das Joint Venture zwischen Kicker Ventures (Olympia-Verlag) und der Ringier Sports Media Group offiziell genehmigt. Damit kann die im August angekündigte RSMG Kicker Schweiz AG operativ starten.
Herzstück des Joint Ventures ist eine neue Schweiz-Version der Kicker-App, die ab sofort in allen App-Stores verfügbar ist. Die App richtet sich an die Schweizer Sport-Community und startet zunächst mit Inhalten zum Schweizer Fussball. Das Angebot soll schrittweise auf alle Sportarten ausgeweitet werden.
«Mit der Ringier Sports Media Group haben wir einen Partner an der Seite mit hoher Expertise im internationalen und vor allem im Schweizer Markt», wird Bärbel Schnell, Geschäftsführerin des Olympia-Verlags, in einer Mitteilung zitiert. Das Zusammenspiel von Qualitätsjournalismus, Datentiefe und technologischer Exzellenz habe die Kicker-App in Deutschland bereits äusserst erfolgreich gemacht.
Newsroom in Zürich erweitert
Ein erweiterter Newsroom in Zürich produziert täglich lokale Inhalte zum Schweizer Sportgeschehen, wie es weiter heisst. Ergänzt wird das Angebot durch Content aus dem europaweiten RSMG-Netzwerk sowie den Kicker-Redaktionen in Deutschland und Österreich.
Robin Lingg, Verwaltungsratspräsident der RSMG, bezeichnet die Partnerschaft mit Kicker als «entscheidenden Schritt». «Indem wir die digitale Innovationskraft und Reichweite von Kicker mit der lokalen Stärke von sport.ch verbinden, legen wir den Grundstein für ein neues digitales Sport-Ökosystem in der Schweiz.»
Starke Ausgangszahlen
Das Joint Venture startet mit 1,5 Millionen Unique Users und über 23 Millionen Seitenaufrufen pro Monat. Die Reichweite soll in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut werden. Die Vermarktung des neuen Ökosystems übernimmt Ringier Advertising.
Markus Krienbühl führt als Managing Director die operative Leitung der RSMG Kicker Schweiz AG. «Mit der neuen Kicker CH App sowie den etablierten Plattformen sport.ch und kicker.ch schaffen wir ein neues digitales Zuhause für Sportfans in der Schweiz», sagt Krienbühl. Dabei stünden «Glaubwürdigkeit, Nähe zum Sport und ein tiefes Verständnis für die Schweizer Fans im Zentrum». (pd/cbe)