Vor drei Wochen erschien zum letzten Mal die Wirtschaftszeitung Cash. Laut Christoph Bauer, neuer Leiter Wirtschaftsmedien beim Ringier Verlag, konnte für 36 der betroffenen Mitarbeiter bereits eine Lösung gefunden werden.
Fünfzehn Mitarbeiter hätten sich für eine neue feste Anstellung bei Cash daily oder bei anderen Ringier-Titeln entschieden und acht Mitarbeiter für eine neue externe Aufgabe, so Bauer in einem Interview, das im Ringier-Intranet erschienen ist. Fünf weitere Mitarbeiter gehen vorzeitig in Pension, vier hätten bereits vor der Schliessung oder gleichzeitig von sich aus gekündigt. Schliesslich suchen laut Bauer vier weitere Mitarbeiter eine berufliche Neuorientierung, indem sie sich weiterbilden oder ins Ausland ziehen.
Vier der verbliebenen Cash-Angestellten arbeiten laut Bauer in einem befristeten Arbeitsverhältnis für Ringier weiter, sechs sind auf der Suche nach einer passenden neuen Aufgabe. Das Medienhaus hatte bei Bekanntgabe der Einstellung Ende Mai verlautet, es wolle für zwei Drittel der betroffenen Angestellten eine Lösung zu finden. "Das kommunizierte Ziel haben wir erreicht", versichert Bauer nun. Ringier will nun auch noch die verbliebenen Cash-Mitarbeiter im Verlag unterbringen.

