03.10.2014

Medienpreis für Freischaffende

Die Nominationen sind bekannt

Mathieu von Rohr ("Der Spiegel") und Tobias Bossard (SRF) neu in der Jury.

Am Freitag wurden die Nominationen für den vierten Medienpreis für Freischaffende MFF bekannt gegeben. Die Jury hat freie journalistische Beiträge aus Print und elektronischen Medien nominiert. In der Jury des MFF 2014 sind neu Mathieu von Rohr ("Der Spiegel") und Tobias Bossard (SRF Wirtschaftsredaktion).

Der MFF zeichnet biennal journalistische Beiträge aus freier Mitarbeit aus. Freischaffende konnten Beiträge aller Medienformen – Print, Radio, Online, Fernsehen und deren Mischformen - einreichen.  Ziel des Medienpreises sei es, Qualität, die thematische Vielfalt und das Volumen des freien Journalismus in seiner Vielfalt sichtbar zu machen und zu honorieren, heisst es in der Medienmitteilung.

Der MFF wird seit 2008 in zwei Kategorien verliehen: In der Kategorie I bereits publizierte freie Beiträge, welche zwischen dem 1. Juli 2012 und dem 30. Juni 2014 erschienen sind. In der Kategorie II werden freie Beiträge ausgezeichnet, welche zum Zeitpunkt des Einsendeschlusses am 30. Juni 2014 noch unpubliziert sind. Ziel der Katagorie II ist es, die Produktion von vielfältigen freien journalistischen Beiträgen, welche beispielsweise nicht auf Auftragsbasis entstehen, zu stimulieren und auszuzeichnen.

Aus allen Wettbewerbsbeiträgen hat die Jury folgende Arbeiten nominiert:

Kategorie I "Publizierte Beiträge":
Amir Ali: “Im Wald gestrandet”, publiziert in “Tages-Anzeiger”
Yvonne Eisenring: "Du liebe Zeit", publiziert in "Annabelle"
Christof Gertsch: "Bruno schwimmt im Ärmelkanal“, publiziert in “Reportagen”
Reto Hunziker: "Softies haben’s hart", publiziert in “Annabelle”
Peter Holenstein: “Der Fall Frieda Keller”, publiziert in "Kriminalistik"
Sarah Jäggi: "Hanna, wir helfen Ihnen", publiziert in “Die Zeit” (Schweiz)
Timo Kollbrunner: "Die Massnahme hat ihr Ziel erreicht", publiziert in “WOZ
 - Die Wochenzeitung”
Sebastian Kretz: “Die Spur des Goldes”, publiziert in "GEO"
Angelika Overath: “Der schwangere Priester“, publiziert in "Neue Zürcher Zeitung"
Claas Relotius: "Der Mörder als Pfleger", publiziert in "Reportagen"

Kategorie II "Unpublizierte freie Arbeiten":
Stephan Hille: “Ueli Maurers Pommes-Frites-Automat”
Andrea Jeska: “Hoffen auf ein Wunder“

Alle nominierten Beiträge werden am Tag der Preisverleihung Mitte November auf der Website des MFF publiziert. Die Preisverleihung findet am Samstag, 15. November 2014 um 11 Uhr in Zürich statt.

Externes Jurymitglied ist 2014 der stellvertretende Auslandchef von “Der Spiegel”, Mathieu von Rohr. Neu in der Jury ist der SRF-Wirtschaftsredaktor Tobias Bossard, der 2014 zu den festen Jurymitgliedern hinzugestossen ist. Daneben haben Corinne Buchser, freie Journalistin aus Bern und Anita Hugi, Redaktorin Sternstunden, Initiantin und Jurypräsidentin des MFF einsitz. (pd)



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