29.11.2023

Emek

Drei neue Mitglieder gewählt

Angela Müller (AlgorithmWatch), Denis Masmejan (Reporter ohne Grenzen) und Martina Fehr (MAZ) stossen zur Eidgenössischen Medienkommission.
Emek: Drei neue Mitglieder gewählt
Die neuen Emek-Mitglieder: Angela Müller (Leiter AlgorithmWatch), Denis Masmejan (Generalsekretär Reporter ohne Grenzen) und Martina Fehr (Direktorin MAZ). (Bilder: zVg./Keystone)
Im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen für die Legisaltur 2024 bis 2027 kommt es zu Veränderungen in der Eidgenössischen Medienkommission (Emek), wie es in einer Mitteilung heisst. Der Bundesrat hat am 22. November 2023 folgende Mitglieder bestätigt: François Besençon, Larissa Bieler, Christine Gabella, Anna Jobin (Präsidentin), Philip Kübler, Colin Porlezza, Manuel Puppis, Markus Spillmann, Urs Thalmann und Clara Vuillemin.

Zudem hat der Bundesrat folgende Personen per 1. Januar 2024 neu in die Emek gewählt:

Martina Fehr, Direktorin MAZ – Institut für Journalismus und Kommunikation: Fehr leitet das MAZ seit 2020 und war zuvor in verschiedenen Funktionen bei Somedia tätig, unter anderem als Chefredaktorin der Südostschweiz und zuletzt als Leiterin Publizistik der Medienfamilie Südostschweiz (Zeitung, Radio, Online, TV). Die studierte Historikerin ist zudem seit 2021 Präsidentin der Stiftung «Schweizer Presserat».

Denis Masmejan, Generalsekretär der Schweizer Sektion «Reporter ohne Grenzen: Masmejan arbeitete nach seinem Doktorat in verschiedenen Westschweizer Medien als Journalist mit Fokus auf Politik und Recht. Das Amt des Generalsekretärs hat er seit 2019 inne. Zusätzlich ist er Lehrbeauftragter an der Universität Neuchâtel und unterrichtet an der Académie du journalisme et des médias Medienrecht. Masmejan ist zudem Mitglied des Schweizer Presserats.

Angela Müller, Leiterin AlgorithmWatch CH und Head of Policy & Advocacy: Müller hat politische Philosophie studiert und in Rechtswissenschaft zur Anwendung von Menschenrechten im Kontext von Globalisierung und neuen Technologien promoviert. Neben ihrer Funktion bei AlgorithmWatch, die sie seit 2021 innehat, ist sie Mitglied in Expertengruppen des Europarats und des Data Science Competence Centre der Bundesverwaltung und zuvor des Europarates. Sie beschäftigt sich mit den Auswirkungen algorithmischer Systeme auf Grundrechte, öffentliche Meinungsbildung und Demokratie.

Die Emek verabschiedet Nicolas Antille, Bertil Cottier, Sylvia Egli von Matt und Ladina Heimgartner, welche per Ende Legislatur aus der Kommission austreten.

Seit Beginn 2013 habe Nicolas Antille in der Emek mitgewirkt und mit seinem Fachwissen im Bereich Netzinfrastrukturen und Multimediadienste die Kommission ergänzt, heisst es in der Mitteilung. Bertil Cottier habe sich eine Legislatur lang für die Emek eingesetzt und sein Wissen im Bereich Medienrecht und Meinungsfreiheit eingebracht. Seine Kenntnisse aus dem Europarat seien für die Emek stets wichtig gewesen. Ebenfalls seit zehn Jahren, seit der Einsetzung der Emek, habe Sylvia Egli von Matt mit ihren Erfahrungen aus den Bereichen Journalismus und Ausbildung die Emek bereichert und die Kommission inhaltlich geprägt. Bis 2021 war sie zudem Vizepräsidentin der Emek. Seit 2017 brachte Ladina Heimgartner ihr breites Wissen in den Bereichen Medienmanagement, Journalismus, Medienregulierung und Medienpolitik in die Emek ein. (pd/wid)


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