11.01.2006

Radio Liechtenstein

Erster gerichtlicher Teilerfolg für Mario Aldrovandi

Früherer Intendant muss nicht für Mehrkosten aufkommen.

Radio Liechtenstein muss eine noch offene Rechnung der Produktionsfirma Prime Time AG bezahlen. Der öffentlich-rechtliche Sender hatte der Produktionsfirma den Auftrag gegeben, zwei Diskussionssendungen und eine Wahlsendung zu produzieren. Dies für rund 55'000 Franken. Weil die Sendungen unter zeitlichem Druck produziert wurden, entstanden Mehrkosten von 6'200 Franken. Der Verwaltungsrat wollte dafür nicht aufkommen und gab an, der frühere Intendant, Mario Aldrovandi, habe für die Mehrkosten keine Bevöllmächtigung durch den Verwaltungsrat erhalten.

Im Urteil, das der Zeitung Liechtensteiner Vaterland vorliegt, heisst es, "dass durch das Beweisverfahren völlig klar zu Tage getreten sei, dass Aldrovandi bevollmächtigt war, derartige Geschäfte abzuschliessen". Dies zeige allein schon der Umstand, dass der Verwaltungsrat wesentlich umfangreichere Geschäfte des Intendanten anstandslos habe gelten lassen.


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