NZZ-Filmredaktorin Susanne Ostwald hat gekündigt. «Sie verlässt die NZZ per Ende März auf eigenen Wunsch», bestätigt NZZ-Sprecherin Seta Thakur Informationen von persoenlich.com. Über die Gründe will sich Thakur nicht äussern. «Die Suche nach einer Nachfolgerin beziehungsweise einem Nachfolger läuft.»
Ostwald wurde 1967 in Herne/Westfalen geboren. Sie studierte Anglistik, Theaterwissenschaft und Publizistik in Berlin und war während zwei Semestern Assistenzlehrerin in London. Während des Studiums begann sie, als freie Mitarbeiterin für verschiedene Zeitungen zu berichten, ab 1995 auch für die «Neue Zürcher Zeitung». Daneben war sie sechs Jahre im wissenschaftlichen Erich-Schmidt-Verlag tätig. Anfang 1999 ging sie als Kulturkorrespondentin für die NZZ nach New York. Im Oktober 2001 wechselte sie nach Zürich. Sie ist verantwortlich für die Filmberichterstattung der NZZ und Mitglied der Nachrichtenredaktion.
Ostwalds Kündigung reiht sich in eine Reihe von Abgängen im Feuilleton-Ressort, darunter waren langjährige Journalisten wie Uwe Justus Wenzel oder Barbara Villiger Heilig. (cbe)