Franziska Egli hört bei «10 vor 10» auf

SRF - Die Moderatorin konzentriert sich ab sofort auf ihren zweiten Job als Redaktionsleiterin der «Arena». Die Nachfolge von Franziska Egli im Moderationsteam des Nachrichtenmagazins «10 vor 10» ist noch nicht geregelt.

Franziska Egli gibt die Moderation beim Nachrichtenmagazin «10 vor 10» per sofort ab, um sich auf die Leitung der «Arena» zu konzentrieren. Im Spätherbst 2020 stiess sie neben ihrer bestehenden Funktion als Redaktionsleiterin der «Arena» zum Moderationsteam von «10 vor 10» (persoenlich.com berichtete). Nach einer persönlichen Standortbestimmung Anfang 2022 hat Egli festgestellt, dass die beiden Stellen zeitlich nicht mehr miteinander vereinbar sind. Zudem stehen 2023 die eidgenössischen Parlamentswahlen an, die Planung für die Berichterstattung beginnt bereits im laufenden Jahr, wie SRF am Dienstag in einer Mitteilung schreibt.

«Ich hatte von Anfang an den Anspruch, dass bei meiner Doppelfunktion beide Aufgaben gut aneinander vorbeizubringen sind», wird Franziska Egli in der Mitteilung zitiert. «Vorausschauend kann ich das für mich nicht mehr mit Sicherheit sagen, darum möchte ich mich auf die Redaktionsleitung und die Weiterentwicklung der ‹Arena› konzentrieren.»

SRF wird aber vor der Kamera nicht ganz auf die Politjournalistin verzichten müssen. An den Abstimmungssonntagen wird Franziska Egli im Rahmen von «SRF Abstimmungen» in Gesprächen mit Politikerinnen und Politikern sowie anderen Interessensvertretungen ihr Know-how weiter fürs Publikum einbringen.

«Ich verstehe, dass Franziska Egli entschieden hat, sich auf die Redaktionsleitung der ‹Arena› zu konzentrieren. Wir werden aber ihr grosses Know-how und ihre Vernetzung in der Schweizer Politiklandschaft vermissen», so Pasquale Ferrara, Leiter «10 vor 10» ad interim.

Die Nachfolge von Franziska Egli im Moderationsteam von «10 vor 10» ist noch nicht geregelt. Die Moderation des Nachrichtenmagazins bestreiten bis auf Weiteres Bigna Silberschmidt, Arthur Honegger und Urs Gredig. (pd/cbe)