Die Service-public-Anbieter CBC/Radio-Canada, RTBF (Belgien), SRG (Schweiz) und ZDF (Deutschland) arbeiten zusammen, um Antworten darauf zu finden, wie sie als audiovisuelle Medienunternehmen den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern fördern und damit den demokratischen Diskurs unterstützen können. Die Zusammenarbeit an dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt «Public Spaces Incubator» hat laut einer Mitteilung zum Ziel, gemeinsame Erkenntnisse zu gewinnen und neue Lösungsansätze auszuloten. Diese sollen dazu beitragen, dass der Onlinedialog mit der Bevölkerung fair, konstruktiv und frei von Hate Speech stattfindet.
«Die SRG will die Menschen in der Schweiz zusammenbringen. Dazu baut sie Brücken und fördert den Austausch. Und deshalb sucht sie nach Lösungen, um mit den Menschen im Land einen Dialog zu führen, der im Inhalt konstruktiv und im Ton anständig ist», wird SRG-Generaldirektor Gilles Marchand zitiert. «Hate Speech hat keinen Platz. Das Ziel ist es, den demokratischen Diskurs zu stärken.»
Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt von CBC/Radio-Canada, RTBF, SRG und ZDF stehe im Einklang mit dem Auftrag der vier Service-public-Anbieter, die Bevölkerung zu informieren, Themen einzuordnen sowie unterschiedliche Ansichten und Meinungen abzubilden.
Die vier Service-public-Unternehmen führen das Forschungsprojekt «Public Spaces Incubator» in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation New Public durch, wie es weiter heisst. Diese verfüge über weitreichende Erfahrung und Expertise in digitaler Kommunikation. (pd/cbe)

