Die «Basler Zeitung» und ihr Tabloid-Ableger «BaZ-Kompakt» werden ab Mitte Jahr mehrheitlich in Chur gelayoutet und korrigiert (persoenlich.com berichtete). Wie viele Stellen in Basel dieses Outsourcing an den Somedia-Verlag kostet, mochte eine BaZ-Sprecherin am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur SDA nicht beziffern.
Wie viele BaZ-Angestellte der Druckvorstufe von Redaktion und Anzeigen von diesem Outsourcing rheinaufwärts betroffen sind, ist laut der Sprecherin «noch zu früh» zu sagen; es handle sich derzeit erst um «ein Redaktions-Projekt». Es sei denkbar, dass in Basel Betroffenen Ersatzjobs in Chur angeboten werden.
Für die Journalisten-Verbände Impressum und Syndicom ist das Outsourcing keine kleine Sache: Sie schreiben in einer Mitteilung vom Mittwochnachmittag von mindestens sieben Festangestellten und acht freien Mitarbeitenden, die verlegt würden. Zusammen mit einer Sparrunde vom Februar bedeute dies einen Abbau von über 23 Jobs in Basel.
Die Journalisten-Verbände fordern daher einen Sozialplan für die Betroffenen. Angesichts bevorstehender Pensionierungen sei die Zukunft der herunter gesparten Abteilungen Layout und Korrektur in Basel unsicher. Zudem werde den BaZ-Journalistinnen und Journalisten so mehr Verantwortung für die eigenen Texte auferlegt. (sda/tim)