31.05.2012

Kurt Felix

Grosse Anteilnahme in St. Gallen

Ansprachen von Frank Elstner und Marc Walder.

Unter grosser Anteilnahme fand heute Nachmittag in der St. Galler Laurenzenkirche eine öffentliche Abschiedsfeier von Kurt Felix statt. Der bekannte TV-Moderator war vor zwei Wochen im 72. Lebensjahr an seiner langjährigen Krebserkrankung verstorben. Zahlreiche prominente Gäste wie SRG-Generaldirektor Roger de Weck, Programmleiter Rudolf Matter, dessen Vorgänger Peter Schellenberg, Moderator Harald Schmidt, Filmproduzent Arthur Cohn und Entertainer Peter Kraus fanden sich in St. Gallen ein. Neben den offiziellen Vertretern des Kantons waren unter anderem aber auch die Fernsehgrössen Sandra Studer, Christine Maier oder Bernard Thurnheer anwesend. In einer sehr besinnlichen Predigt betonte Beat Antenen, ein langjähriger Freund des Verstorbenen und ausgebildeter Prediger, dass erst der Tod dem Leben einen Sinn gebe. Felix hätte auch in den dunkelsten Stunden seiner Krankheit nie mit seinem Schicksal gehadert und betont, dass er "gelebt habe“ und einmal als "glücklicher Mensch“ gehen würde.

Gleichzeitig dankte Antenen auch Ehefrau Paola für ihre aufopfernde Hilfe während der letzten Jahre. Es sei immer ein wohltuendes Gefühl gewesen, ihr gemeinsames Haus zu verlassen, im Wissen, dass der Kranke nicht allein sei sondern "umsorgt, getragen und geliebt." In kurzen Statements würdigten drei langjährige Freunde von Kurt Felix, der bekannte TV-Moderator Frank Elstner, Ringier-CEO Marc Walder und der ehemalige Chefredaktor der Schweizer Illustrierten und heutige Edipresse-Direktor Peter Rothenbühler Kurt Felix Schaffen. Elstner hob hervor, dass Kurt Felix einer der Pioniere der Fernsehunterhaltung sei und sein Lächeln unvergesslich bleibe. Rothenbühler erinnerte an die "versteckte Kamera," welche eng mit Felix Namen verbunden sein und mittlerweile einen "Teil der schweizerischen DNA" darstelle. Für Marc Walder war der Verstorbene schlichtwegs ein "grosser Mann", der sich auch im Privaten durch grosse Liebenswürdigkeit auszeichnete.

Bezeichnend dazu der letzte Musikwunsch des Verstorbenen, mit welchem die rund einstündige Abschiedsfeier endete: "What a Wonderful World". Die Kollekte ging an die Schweizer Krebsliga. Aufgrund des grossen Publikumsandrangs wurde die Predigt auch nach aussen übertragen. (ma)

-> zu den Fotos der Trauerfeier


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