10.10.2007

FTD

Gruner + Jahr prüft vollständige Übernahme

Springt Verlag für "Spiegel" ein?

Das grosse Spekulieren um die Wirtschaftszeitung "Financial Times Deutschland" (FTD) geht weiter: Laut einem Bericht von "Werben & Verkaufen", will der Vorstand des Druck- und Verlagshauses "Gruner + Jahr" prüfen, ob von der britschen "Pearson Publishing Group" die 50-prozentige Beteiligung an der FTD übernommen werden soll.

Da die FTD ein Gemeinschaftsunternehmen des Verlags "Gruner + Jahr" und der britischen "Pearson Publishing Group" ist, würde die Übernahme bedeuten, dass die FTD komplett an den Hamburger Verlag übergehen würde.

Noch bis vor einigen Tagen galt der Spiegel-Verlag als potenzieller Neu-Gesellschafter bei dem Wirtschaftsblatt. Die Mitarbeiter KG, Mehrheitsgesellschafterin des "Spiegels", hatte sich jedoch gegen einen Einstieg des Verlagshauses ausgesprochen.

Laut "Werben & Verkauf" begründete die Mitarbeiter KG den Entscheid mit erheblichen Bedenken gegen das Konzept von Spiegel-Geschäftsführer Mario Frank. Die Mitarbeiter KG glaubte nicht, dass das vorgelegte Konzept tragfähig sei, um die Verluste der Wirtschaftszeitung dauerhaft abzubauen. Die "FTD" soll 2007 angeblich einen Verlust von rund acht Millionen Euro erwirtschaftet haben.


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