24.07.2002

Studie

Gute Aussichten für die Unterhaltungs- und Medien-Branche

Werbemarkt gewinnt ab 2003 wieder an Kraft.

Die Unterhaltungs- und Medien-Branche überschritt im Jahr 2001 die Ein-Billionen-Dollar-Grenze. In den nächsten fünf Jahren wird eine jährliche Wachstumsrate von 5.2 Prozent erwartet, so dass im Jahr 2006 der Umsatz 1.4 Billionen Dollar betragen würde. Der digitale Vertrieb, Piraterie und ein weltweites Anziehen der Umsätze im Werbemarkt werden die Branchenentwicklung in den nächsten fünf Jahren am stärksten beeinflussen. Diese Erkenntnisse gehen aus dem "Global Entertainment and Media Outlook: 2002-2006" von PricewaterhouseCoopers hervor.

Das Internet wird innerhalb der Unterhaltungs- und Medien-Branche das am schnellsten wachsende Segment sein. Das Sportsegment wird durch den Fussball-Weltcup 2006 in Deutschland und die entsprechenden Fernsehrechte gestärkt werden. Der Werbemarkt wird sich im Jahr 2002 wieder festigen und im 2003 an Kraft gewinnen. Weltweit werden die Werbeausgaben voraussichtlich bis 2006 im Durchschnitt jährlich um 4.8 Prozent ansteigen.

Peter Wittwer, Partner und Leiter des Bereiches Technology, Information, Communication und Entertainment (TICE) von PricewaterhouseCoopers Schweiz: "Wir erwarten in EMEA einen Wachstumsschwerpunkt im Bereich Internet, das durch die Konsumentennachfrage nach digitaler Technologie zu gefragten Inhalten wie Sport, Filme, Nachrichten und Wirtschaftsinformationen angetrieben wird." Die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) wird bis 2006 insgesamt ein eher geringeres Wachstum als zum Beispiel Nordamerika aufweisen, wobei die Verbraucherausgaben bis 2006 428 Milliarden Dollar erreichen werden.

Unterhaltungs- und Medienbranche nach Region

Weltweite Entwicklungsprognosen der einzelnen Segmente


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